Bewertung:

Das Buch bietet eine umfassende Analyse der okinawanischen Waffentechnik und verbindet historische Fakten mit aufschlussreichen Theorien. Es leidet jedoch unter einem Mangel an gründlicher Bearbeitung, was zu zahlreichen Tippfehlern und einigen unklaren Fotos führt.
Vorteile:Gut recherchierte, detaillierte Untersuchung der Waffentechnik, wertvoll für Geschichtsinteressierte, gute Bezüge zur okinawanischen Kultur, bietet neue Einblicke in die Entwicklung der Waffen, ausgezeichnete Ergänzung zu anderen Werken über die okinawanischen Kampfkünste.
Nachteile:Schlechtes Lektorat mit vielen Tipp- und Rechtschreibfehlern, einige Abschnitte konzentrieren sich zu sehr auf die persönlichen Theorien des Autors, und viele Fotos sind schlecht angeordnet oder unklar.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
Okinawan Weaponry, Hidden Methods, Ancient Myths of Kobudo & Te
In diesem Werk werden die fünfzig historischen Handwaffen, die in der Präfektur Okinawa und auf den Ryukyu-Inseln seit den Anfängen ihrer Geschichte verwendet wurden, klar definiert und katalogisiert.
Es zeigt die Entwicklungsstufen und die Einführung dieser Waffen auf den Inseln und wie sie die Kultur im Laufe der Zeit beeinflusst haben. Die fünf "Standardwaffen" der modernen Ära (Bo, Sai, Tonfa, Nunchaku und Kama) werden mit vielen maßstabsgetreuen Zeichnungen detailliert beschrieben, aber überraschenderweise wird auch der Einfluss von Klingenwaffen wie dem Krummschwert deutlich.
Auch Feuerwaffen leisteten einen großen Beitrag zur Entwicklung der Ryukyuan-Waffen, so dass auch diese in ihrem historischen Kontext vorgestellt werden. Am überraschendsten sind die kontextuellen Details der historischen Epochen, wie z. B.
die Auswirkungen der Satsuma-Invasion auf die Ryukyu-Inseln im Jahr 1609 und die Auflösung der Monarchie im Jahr 1879. Entgegen dem weit verbreiteten Mythos haben sich die Okinawaner in diesen Jahren keine bäuerlichen Werkzeuge zum Selbstschutz angeeignet, denn hier wird eine ganz andere Geschichte offenbart.