Bewertung:

Das Buch „Orchid Child“ handelt vom Leben der Neurowissenschaftlerin Kate, die mit ihrem Neffen Teague, der über besondere Fähigkeiten verfügt und mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, nach Irland zieht. In der Erzählung werden ihre gegenwärtigen Erfahrungen mit historischen Elementen aus der Vergangenheit ihrer Familie in Irland verwoben, wobei Themen wie psychische Gesundheit, Generationentrauma und die mystischen Aspekte der irischen Folklore angesprochen werden.
Vorteile:Reichhaltige Erzählung mit gut entwickelten Charakteren, fesselnde Mischung aus Geschichte und aktuellen Themen, einzigartige Erforschung der psychischen Gesundheit, fesselnde Themen der Familie und Identität, Kombination von Wissenschaft mit Elementen der Fantasie und Folklore, sehr fesselnde Handlung, die bei den Lesern ankommt.
Nachteile:Einige Leser fanden, dass das Buch nur langsam in Gang kommt, gelegentliche Verwirrung durch Perspektivwechsel, bestimmte Handlungen der Charaktere (wie Kates Affäre) könnten nicht bei allen Lesern Anklang finden, Teile der Erzählung können sich wie eine medizinische Studie anfühlen.
(basierend auf 17 Leserbewertungen)
Orchid Child
Kate ist eine Neurowissenschaftlerin, die sich nach Logik und Ordnung sehnt, es sei denn, sie schläft mit ihrem verheirateten Laborleiter, dann ist es mit der Logik vorbei. Das gilt auch für ihr geordnetes Leben in Manhattan, als sie wegen der Affäre gefeuert wird und Kates Mutter sie drängt, die Verantwortung für ihren fünfzehnjährigen Neffen Teague zu übernehmen, ein Orchideenkind, das Stimmen hört und mit Bäumen spricht, aber selten mit Menschen.
Um ihre Karriere zu retten, willigt Kate ein, eine Studie in Westirland durchzuführen, wo feindselige Stadtbewohner ihre Studie über die historisch hohe Rate an Schizophrenie ablehnen und ein örtlicher Oberdruide Teagues seltsame Wahrnehmungen als die Gabe des zweiten Auges identifiziert, was eine verwirrte Kate auf eine Spur von Wahnsinn, Magie und bewaffneter Rebellion stößt, die zu ihren eigenen Großeltern führt, die als Verräter aus derselben Stadt verbannt wurden.
Als eine Konfrontation mit dem obersten Druiden Teagues Leben gefährdet, landet Kate an der Schnittstelle zwischen alter keltischer Mystik und der Neurodiversität des 21. Jahrhunderts, wo der Akt des Bezeugens alter Wunden Leiden in Vergangenheit und Gegenwart heilen kann - sogar ihres, wenn sie die Grenzen der Wissenschaft und die Macht der Ahnenbande akzeptieren kann.