Orientierungslosigkeit

Bewertung:   (4,0 von 5)

Orientierungslosigkeit (Elaine Hsieh Chou)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch „Disorientation“ hat sehr unterschiedliche Kritiken erhalten. Viele loben die clevere Satire auf ernste gesellschaftliche Themen wie Rassismus, Sexismus und Universitätspolitik, während andere das Buch für seine Schwerfälligkeit und den Mangel an charakterlicher Tiefe kritisieren. Die Protagonistin Ingrid Yang navigiert auf ihrem Weg zum Doktortitel und deckt dabei unbequeme Wahrheiten über Identität und Gesellschaft auf, was sowohl zu Lachern als auch zu schmerzhaften Erfahrungen führt. Obwohl einige Leser das Buch aufschlussreich und fesselnd fanden, empfanden andere es als schlecht ausgeführt und zusammenhanglos.

Vorteile:

Clevere und witzige Satire, die ernste gesellschaftliche Themen anspricht.
Fesselnd und nachvollziehbar für Leser, die mit der akademischen Welt vertraut sind.
Charaktere und Handlung offenbaren wichtige Themen wie Identität und Vorurteile.
Die rasante Erzählung hält das Interesse der Leser wach.
Humor ist ein guter Ausgleich zu den gewichtigen Themen, die diskutiert werden.

Nachteile:

Einige Charaktere werden als unsympathisch oder unterentwickelt empfunden.
Der Humor und die Satire können für manche plump und unrealistisch wirken.
Die Erzählung kann manchmal unzusammenhängend sein oder es fehlt ihr an Kohäsion.
Einige Leser fanden, dass das Buch zu lang ist und ein strafferes Lektorat benötigt.
Gemischte Meinungen über die Darstellung der Protagonistin und ihre Reise.

(basierend auf 45 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Disorientation

Inhalt des Buches:

Die neunundzwanzigjährige Doktorandin Ingrid Yang will unbedingt ihre Dissertation über den verstorbenen kanonischen Dichter Xiao-Wen Chou abschließen und nie wieder etwas über „chinesische“ Dinge lesen. Doch nach Jahren zermürbender Recherchen sind alles, was sie vorzuweisen hat, eine Junkfood-Sucht und Magenschmerzen. Als sie eines Nachmittags in den Chou-Archiven zufällig auf eine merkwürdige Notiz stößt, sieht das wie ihr Ticket aus der akademischen Hölle aus.

Aber Ingrid steckt viel tiefer drin, als sie denkt. Ihre ungeschickten Versuche, die Botschaft des Zettels zu entschlüsseln, führen zu einer explosiven Entdeckung, die ihr ganzes Leben und das der Menschen in ihrem Umfeld auf den Kopf stellt. Was folgt, ist eine Achterbahnfahrt der Pannen und Missgeschicke, von Bücherverbrennungen und OTC-Drogen-Halluzinationen bis hin zu brisanten Protesten und Yellow Peril 2. 0-Propaganda. Während sich die Ereignisse, die Ingrid angestiftet hat, immer weiter zuspitzen, muss sie sich mit ihrem schwierigen Verhältnis zu weißen Männern und weißen Institutionen auseinandersetzen - und vor allem mit sich selbst.

Elaine Hsieh Chou stellt in Disorientation die Frage, wer unsere Geschichten erzählen darf - und wie sich die Geschichte verändert, wenn wir sie schließlich selbst erzählen. Das Buch ist eine scharfe Abrechnung mit Privilegien und Macht und eine tiefgründige Abrechnung mit individueller Mitschuld und unausgesprochener Wut.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780593298374
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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