
Oceaning: Governing Marine Life with Drones
Drohnen revolutionieren den Meeresschutz.
Indem sie näher fliegen und mehr sehen, verbessern Drohnen den intimen Kontakt zwischen Meeresforschern und -aktivisten und der Meeresfauna. Dabei entstehen neue Abhängigkeiten zwischen Natur, Technik und Mensch, und ein Paradoxon wird deutlich.
Können wir einen wilden Ozean haben, dessen Überleben von der Technologie abhängig ist? In Oceaning beantwortet Adam Fish diese Frage anhand von acht Geschichten über den Einsatz von Drohnen, um das Töten von Schweinswalen, Haien und Seevögeln zu verhindern und die Vitalität von Walen, Robben, Schildkröten und Korallenriffen zu überprüfen. Drohnenschutz ist nicht das Ende der Natur. Vielmehr führt der Drohnenschutz zu einem Ozean, dessen Gedeihen sowohl von Technologien abhängt als auch sich deren Kontrolle entzieht.
Fehlerhafte Technologie, ozeanische und atmosphärische Turbulenzen, politische Korruption und die Unzulänglichkeiten der Grundlagenforschung vereiteln die Kontrolle über die Natur. Fish vertritt die Ansicht, dass ein Ozean/Kultur entsteht - ein blühender Ozean, der sich von der Menschheit unterscheidet, aber neben ihr existiert.