Bewertung:

Das Buch ist ein beeindruckender Roman, der im Libanon während des Bürgerkriegs spielt und Themen wie Trauma, Entfremdung und die Suche nach Dialog inmitten des Konflikts behandelt. Es hat jedoch gemischte Kritiken erhalten, wobei die Tochter eines Lesers es als unwürdig für ihre Honors-Englisch-Aufgabe empfand.
Vorteile:Der Roman wird für seine schöne Prosa, die gelungene Übersetzung und die tiefgehende psychologische Erforschung der Kämpfe der Figuren während des Bürgerkriegs gelobt. Er stellt die Komplexität menschlicher Beziehungen über religiöse Grenzen hinweg wirkungsvoll dar und hat ein überraschendes, aber vernünftiges Ende.
Nachteile:Ein Rezensent fand das Buch deprimierend und kritisierte, dass es die Muslime negativ darstelle und ein Stereotyp von Gewalt und Irrationalität fördere. Dies hat zu der Auffassung geführt, dass das Buch nicht für den Unterricht geeignet ist, insbesondere nicht für die Oberstufe.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Passage to Dusk
Passage to Dusk behandelt den libanesischen Bürgerkrieg in den 1970er Jahren in einem postmodernen, poetischen Stil.
Die Erzählung konzentriert sich auf den gestörten, destabilisierten, verwirrten und überempfindlichen Geisteszustand, der durch das Erleben eines langen Krieges vor Ort entsteht. Die Geschichte ist voller Details, die über den gewollten Narzissmus der Hauptfigur hinausgehen und gleichzeitig Hinweise auf die Kultur der damaligen Zeit geben.
Es handelt sich um eine hervorragende Fiktion, die in einem surrealistischen Stil geschrieben ist, aber den Charakteren der Menschen im Libanon, ihrem Verhalten während des Krieges und ihren Widersprüchen treu bleibt. Fragen von Geschlecht und Identität werden vor dem Hintergrund der sich wandelnden nationalen Landschaft des Libanon scharfsinnig dargestellt. Rashid al-Daif ist einer der führenden Schriftsteller des Libanon, der in acht Sprachen übersetzt wurde.
Er ist in acht Sprachen übersetzt worden, darunter Französisch, Deutsch, Italienisch, Polnisch und Spanisch. Der Übersetzerin Nirvana Tanoukhi gelingt es, Daifs ungewöhnlichen, bewegenden und bisweilen humorvollen Stil in ihrer englischen Übersetzung zu bewahren.