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Patriotism and Propaganda in First World War Britain: The National War Aims Committee and Civilian Morale
Die Geschichte der Propaganda und des Patriotismus in Großbritannien im Ersten Weltkrieg konzentriert sich allzu oft auf die Klischees von Kitchener, "bis Weihnachten vorbei" und den Tod patriotischer junger Freiwilliger an der Somme und anderswo. Häufig wird davon ausgegangen, dass die bekannten Formen des Patriotismus den Krieg nicht überlebt haben.
Die Aktivitäten des National War Aims Committee (NWAC) in den Jahren 1917-18 deuten jedoch darauf hin, dass Propaganda und Patriotismus in den letzten Kriegsjahren in Großbritannien noch sehr lebendig waren. Das NWAC, eine halboffizielle parlamentarische Organisation, die für Propaganda zuständig war, um der Kriegsmüdigkeit der Zivilbevölkerung entgegenzuwirken, produzierte.
Die NWAC, eine halboffizielle parlamentarische Organisation, die für Propaganda gegen die Kriegsmüdigkeit der Zivilbevölkerung zuständig war, produzierte massenhaft Propagandamaterial, um den Patriotismus der Zivilbevölkerung neu zu beleben. Dieses Buch bietet die erste detaillierte Studie über die Aktivitäten, die Propaganda und die Rezeption des NWAC. Es zeigt die bedeutende Rolle auf, die das NWAC in der britischen Gesellschaft spielte.
Es beleuchtet das lokale Netzwerk von Agenten und Komitees, die seine Operationen durchführten, sowie die parteipolitischen Beweggründe, die dahinter standen. Im Mittelpunkt des Buches steht eine umfassende Analyse der Propaganda des Komitees. Die Propaganda des NWAC enthielt ein patriotisches Narrativ.
In der Propaganda wurden viele vertraute patriotische Themen aus der Vorkriegszeit auf eine Art und Weise wiedergegeben, die die Erfahrungen der Zivilbevölkerung, die durch die Jahre des totalen Krieges zermürbt wurde, mit einbeziehen sollte. Indem das Buch die Propaganda durch die Zwecke, denen sie diente, und nicht durch die Quantität der Diskussion bestimmter Aspekte interpretiert, lehnt es gängige.
Und reduktive Interpretationen, die Propaganda als hauptsächlich auf die Verunglimpfung von Feinden ausgerichtet darstellen. Durch diese Analyse plädiert das Buch dafür, den Zwecken hinter der patriotischen Sprache mehr Aufmerksamkeit zu schenken.