
Reflections on the Commemoration of the First World War: Perspectives from the Former British Empire
Der hundertste Jahrestag des Ersten Weltkriegs hat weltweit eine Vielzahl von Gedenkaktivitäten ausgelöst.
Offiziell und inoffiziell, individuell, kollektiv und kommerziell, auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene wurden Anstrengungen unternommen, um auf die Hinterlassenschaften dieses gewaltigen Konflikts zu reagieren. Dieses Buch untersucht einige dieser Reaktionen aus Gebieten, die früher mit dem britischen Empire verbunden waren, darunter Australien, Großbritannien, Kanada, Indien und Neuseeland.
Es zeigt Einblicke von Historikern und Fachleuten aus dem Bereich des Kulturerbes und bietet aufschlussreiche Insider- und Außenseiterperspektiven des hundertjährigen Jubiläums. Inwieweit wurde aus dem Gedenken eine Feier, und inwieweit waren solche Reaktionen gerechtfertigt? Inwieweit diente die Hundertjahrfeier einer breiteren gesellschaftlichen und politischen Funktion? Ging es um neues Wissen und Verständnis für die Ereignisse vor einem Jahrhundert, um die Wiedergewinnung verlorener oder marginalisierter Stimmen oder um die Bestätigung bestehender Klischees? Und was kann aus den Erfahrungen dieser Hundertjahrfeier gelernt werden, um die Herangehensweise an zukünftige Gedenkaktivitäten zu beeinflussen? Die Autoren dieses Buches setzen sich mit diesen Fragen auseinander, kommen zu unterschiedlichen Antworten und zeigen die Verbindungen und Trennungen zwischen denjenigen auf, die am Aufbau des öffentlichen Wissens über den „Krieg, der alle Kriege beendet“, beteiligt sind.