Bewertung:

Die Rezensionen zu „Bead on an Anthill“ von Delphine Red Shirt zeigen eine gemischte Sicht auf den Inhalt und den Schreibstil des Buches. Viele Leser schätzten die ehrliche Darstellung der Dakota-Kultur und die persönlichen Erfahrungen der Autorin, insbesondere in Bezug auf ihre Erziehung und die Bewahrung ihres Erbes. Einige Kritiker wiesen jedoch auf Ungereimtheiten in der Erzählung der Autorin und ihre kontroversen Standpunkte gegenüber anderen indigenen Gemeinschaften hin.
Vorteile:⬤ Bietet eine ehrliche und persönliche Perspektive auf die Kultur der Dakota und ihre Kindheitserfahrungen.
⬤ Hebt die Bedeutung von Sprache und traditionellen Praktiken hervor.
⬤ Zelebriert familiäre Liebe und Widerstandskraft inmitten von Herausforderungen.
⬤ Bietet eine frische, einheimische Perspektive, die die Lakota-Sprache und den kulturellen Kontext mit einbezieht.
⬤ Wird von vielen Lesern für seine emotionale Tiefe und seine Einblicke in das Leben im Reservat gelobt.
⬤ Einige Kritiker sehen die Erzählung des Autors als selektiv und voreingenommen gegenüber anderen indigenen Völkern.
⬤ Vorwürfe wegen mangelnder Wissenschaftlichkeit und melodramatischer Prosa.
⬤ Ausdrücke wie „das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben ist“ spiegeln die Unzufriedenheit mit dem Schreibstil und der vermeintlich mangelnden literarischen Qualität wider.
⬤ Kontroverse Standpunkte zu Personen mit gemischter Herkunft und Vorwürfe der Heuchelei in Bezug auf ihre eigene Herkunft.
(basierend auf 12 Leserbewertungen)
Bead on an Anthill: A Lakota Childhood
Bead on an Anthill ist die Geschichte eines Lakota-Mädchens, das in den 1960er und 1970er Jahren in Nebraska und im Pine Ridge Reservat aufwuchs. Delphine Red Shirt wuchs in einem Haus ohne Bücher auf und verließ sich auf ihre Familie und Freunde als ihre „Bücher“, deren Geschichten sie in ihre eigenen einflocht.
Wie ihre Vorfahren fühlte sie sich stark mit der Offenheit der Plains verbunden. Sie nahm an den Zeremonien zum Erwachsenwerden teil und lernte die besonderen Regeln für das Auffädeln von Perlen und die Botschaften, die durch die Frisuren vermittelt werden. Gleichzeitig wurde sich Rotes Hemd zunehmend der Distanz zwischen ihrer Welt und der ihrer Vorfahren bewusst.
Diese einfühlsamen und ehrlichen Memoiren geben einer neuen Generation von Lakota-Frauen eine Stimme, die versuchen, sich auf den schwierigen Pfaden einer bikulturellen Welt zurechtzufinden. Delphine Red Shirt ist ein registriertes Mitglied des Oglala Sioux Stammes und vertritt ihren Stamm als Nichtregierungsvertreterin bei den Vereinten Nationen.