
Perspectives on the Self: Reflexivity in the Humanities
Der Band entwickelt die Konzepte des Selbst und seiner reflexiven Natur, wie sie mit dem modernen Denken von Hegel bis Luhmann verbunden sind. Die Modernen sind in einem doppelten Sinne reflexiv: Sie schaffen sich selbst durch Selbstreflexivität und gestalten ihre Welt - die Gesellschaft - nach ihrem eigenen Bild.
Dass die soziale Welt reflexiv ist, bedeutet, dass sie aus nicht-subjektiver (oder supra-subjektiver) Kommunikation besteht. Die Autoren des Bandes analysieren diese doppelte Reflexivität von Selbst und Gesellschaft aus einer interdisziplinären Perspektive und konzentrieren sich dabei sowohl auf individuelle als auch auf gesellschaftliche Narrative. Dieser breite, interdisziplinäre Ansatz ist ein Kennzeichen des gesamten Projekts.
Der Band gliedert sich in die folgenden Achsen: Selbstgestaltung und Reflexivität - theoretische Themen; Soziales Selbst und die moderne Welt; Literatur - Selbst und Narrativität; Kreatives Selbst - Text und bildende Kunst.
Unter den Beiträgern befinden sich einige der renommiertesten Spezialisten auf ihrem jeweiligen Gebiet, darunter J. F.
Kervgan, B. Zabel, P. Stekeler-Weithofer, I.
James, L. Kvasz, H. Ikheimo und andere.