
Peruvian Lives across Borders: Power, Exclusion, and Home
In Peruvian Lives across Borders (Peruanisches Leben über Grenzen hinweg) untersucht M.
Cristina Alcalde die Entwicklung von Zugehörigkeit und die Schaffung von Heimat unter Peruanern der Mittel- und Oberschicht in Peru, den Vereinigten Staaten, Kanada und Deutschland. Alcalde stützt sich auf Interviews, Umfragen, teilnehmende Beobachtung und Textanalysen, um zu zeigen, dass Zugehörigkeit auch Ausgrenzung bedeutet.
Zu diesem Zweck betreiben transnationale Peruaner sowohl subtile als auch direkte Polizeiarbeit entlang der Grenzen der Zugehörigkeit. Diese Handlungen ermöglichen es ihnen, den sozialen Status, den sie in ihrem Heimatland genossen, zu behaupten und aufrechtzuerhalten, auch wenn sie sich zu Offenheit und Toleranz bekennen. Alcalde beschreibt diese Prozesse und ihre Ursprünge in den peruanischen Geschlechter-, Rassen- und Klassenhierarchien.
Sie zeigt, dass die Idee der Rückkehr - ob erwünscht oder abgelehnt, ob imaginär oder physisch - Konstruktionen von Peruanertum, Zugehörigkeit und Heimat vorantreibt. Das gründlich recherchierte und theoretisch gewagte Buch Peruvian Lives across Borders gibt Antworten auf faszinierende Fragen zu einer wenig untersuchten Gruppe von Migranten.