Bewertung:

Das Buch „Poincare's Prize“ von George G. Szpiro beschreibt die Geschichte und die Lösung der Poincare-Vermutung, wobei die Beiträge verschiedener Mathematiker, insbesondere von Grigory Perelman, ausführlich dargestellt werden. Das Buch geht sowohl auf die mathematischen Herausforderungen als auch auf die menschlichen Geschichten hinter der Mathematik ein, obwohl es technische Details wie Gleichungen und Diagramme auslässt, was einige Leser als großen Mangel empfinden.
Vorteile:Das Buch wird für seine fesselnde Erzählung, seine Zugänglichkeit für allgemeine Leser ohne mathematischen Hintergrund und seine detaillierte Erforschung der Menschen, die an der Lösung der Poincare-Vermutung beteiligt waren, gelobt. Szpiro gelingt es hervorragend, die Mathematiker und ihre Kämpfe zu vermenschlichen, wodurch das komplexe Thema anschaulicher und interessanter wird.
Nachteile:Kritiker heben das Fehlen eines mathematischen Formalismus hervor, da es keine Gleichungen oder Diagramme gibt, was nach Ansicht vieler für das Verständnis der Komplexität der Topologie wesentlich ist. Außerdem bemängeln einige Rezensenten Ungenauigkeiten in den mathematischen Erklärungen und das Fehlen von Verweisen auf weiterführende Literatur. Das Fehlen von Abbildungen ist eine wiederkehrende Beschwerde, da viele der Meinung sind, dass Diagramme das Leseerlebnis deutlich verbessert hätten.
(basierend auf 32 Leserbewertungen)
Poincare's Prize: The Hundred-Year Quest to Solve One of Math's Greatest Puzzles
Die erstaunliche Geschichte eines der größten mathematischen Probleme aller Zeiten und des zurückgezogen lebenden Genies, das es gelöst hat
In der Tradition von Fermats Rätsel und Prime Obsession erweckt George Szpiro die Giganten der Mathematik zum Leben, die ein Jahrhundert lang um den Beweis eines Theorems kämpften, und den geheimnisvollen Mann aus St. Petersburg, Grigorij Perelman, der schließlich das Unmögliche schaffte. Im Jahr 1904 entwickelte Henri Poincar die Poincar-Vermutung, einen Versuch, den höherdimensionalen Raum und möglicherweise die Form des Universums zu verstehen. Das Problem war, dass er sie nicht beweisen konnte. Ein Jahrhundert später wurde sie zum Millenniumspreis-Problem ernannt, zu einem der sieben schwierigsten Probleme, die wir uns vorstellen können. Jetzt wurde dieser heilige Gral der Mathematik gefunden.
Indem er Geschichte und Mathematik miteinander verwebt, fängt Szpiro die Leidenschaft, die Frustration und die Aufregung bei der Suche ein und liefert ein faszinierendes Porträt eines zeitgenössischen Genies.