Bewertung:

Das Buch „Populismus und der Spiegel der Demokratie“ ist eine vielfältige Sammlung von Aufsätzen, die das komplexe Konzept des Populismus aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Es enthält zwar wertvolle Einsichten und gut recherchierte Kapitel, aber auch einige Beiträge, denen es an Tiefe oder Relevanz fehlt.
Vorteile:Die Sammlung enthält mehrere hervorragende Aufsätze, die klare Konzepte und Fallstudien zum Populismus liefern, insbesondere bemerkenswerte Beiträge von Chantal Mouffe, Joseph Lowndes, David Laycock und Yannis Stavrakakis. Das Buch wird als ein wichtiger Beitrag zum Verständnis des Populismus anerkannt.
Nachteile:Einige Kapitel werden kritisiert, weil sie zu deskriptiv sind oder es ihnen an substanzieller Analyse mangelt, insbesondere der Aufsatz von Ernesto Laclau, der als schwer nachvollziehbar und wenig informativ gilt. Es wird vorgeschlagen, dass die Autoren andere etablierte Analysemethoden hätten verwenden können, anstatt sich strikt an Laclaus Rahmen zu halten.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Populism and the Mirror of Democracy
Der Populismus wirft unangenehme Fragen zu modernen Formen der Demokratie auf.
Er stellt oft das hässliche Gesicht des Volkes dar. Er ist weder die höchste Form der Demokratie noch ihr Feind.
Vielmehr ist er ein Spiegel, in dem die Demokratie sich selbst mit all ihren Fehlern betrachten kann, um sich selbst und das, was ihr fehlt, zu entdecken. Diese Sammlung, herausgegeben von Francisco Panizza, einer der weltweit führenden Autoritäten auf dem Gebiet des Populismus, kombiniert theoretische Essays mit einer Reihe von speziell in Auftrag gegebenen Fallstudien über populistische Politik.