Bewertung:

Profane Parables von Matthew Rindge ermutigt die Leser, sich dem Text zu nähern, indem sie sich mit Filmen auseinandersetzen, die gesellschaftliche Normen und Vorstellungen vom amerikanischen Traum in Frage stellen. Der Autor untersucht die inhärent subversive Natur von Gleichnissen anhand von drei amerikanischen Filmen und fördert den Dialog über die tiefgründigen Themen, die in diesen Erzählungen dargestellt werden. Kritiker schätzen die Tiefe der Analyse und das Potenzial für Diskussionen im Klassenzimmer, was darauf hindeutet, dass das Buch eine wertvolle Ressource in verschiedenen akademischen Umgebungen ist.
Vorteile:⬤ Beschäftigt sich mit Filmen, die gesellschaftliche Normen in Frage stellen
⬤ fördert wichtige Diskussionen über den amerikanischen Traum
⬤ gut recherchierte und zum Nachdenken anregende Analyse
⬤ geeignet für den Einsatz in verschiedenen akademischen Disziplinen
⬤ hebt die subversive Natur der Erzählungen hervor.
⬤ Begrenzte Erkundung der Filmauswahl über die drei besprochenen hinaus
⬤ könnte nicht bei allen Lesern auf Resonanz stoßen, da Filme, die den Anstand verletzen, abgelehnt werden
⬤ einige Leser könnten es schwierig finden, sakrale Themen mit säkularen Perspektiven in Einklang zu bringen.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Profane Parables: Film and the American Dream
Das heilige Ethos des amerikanischen Traums ist zu einer zentralen Säule der amerikanischen Zivilreligion geworden.
Der Glaube, dass Sinn aus einer Mischung aus Familie, Freunden, einer stabilen Karriere und finanzieller Sicherheit entsteht, durchdringt die amerikanische Kultur. Profane Parables untersucht drei Filme, die diesen verehrten amerikanischen Mythos angreifen.
Fight Club (1999), American Beauty (1999) und About Schmidt (2002) prangern den Amerikanischen Traum als ein sinnloses Unternehmen an, das existenziell, ethisch und ästhetisch bankrott ist. In ihrer scharfen Kritik an der geheiligten Weisheit des amerikanischen Traums funktionieren diese Filme wie die Gleichnisse Jesu. Als Erzählungen der Orientierungslosigkeit stellen die Gleichnisse Jesu konventionelle und liebgewonnene Weltanschauungen in Frage.
Der Autor Matthew Rindge veranschaulicht die religiöse Funktion dieser Filme als Gleichnisse der Subversion, die eher provozieren als trösten und eher verstören als stabilisieren. Letztlich untersucht Rindge, wie diese parabolischen Filme als eigenständige heilige Texte funktionieren.