Bewertung:

Das Buch „Profit and Punishment“ (Gewinn und Strafe) untersucht, wie das Strafrechtssystem die Armen unverhältnismäßig stark belastet, indem es die übermäßigen Geldstrafen und Gebühren untersucht, die den Kreislauf von Armut und Inhaftierung aufrechterhalten. Das Buch bietet zwar wertvolle Einblicke in die Ungerechtigkeiten, mit denen Menschen mit niedrigem Einkommen konfrontiert sind, aber einige Leser stellen fest, dass sich die Inhalte wiederholen und lange Zitate aus anderen Werken enthalten sind.
Vorteile:Das Buch bietet wichtige Einblicke in die Beziehung zwischen Armut und dem Strafrechtssystem und hebt die systemischen Probleme hervor, die die Armen kriminalisieren. Es wird als augenöffnend und relevant angesehen, mit Beispielen aus dem wirklichen Leben, die die harte Realität unterstreichen, mit der diejenigen konfrontiert sind, die sich die Gerichtskosten nicht leisten können. Die Leser schätzen die detaillierte Untersuchung, wie Gerichtsgebühren und Geldstrafen den Einzelnen in einen Teufelskreis verstricken können.
Nachteile:Einige Leser empfanden das Material als repetitiv und hatten das Gefühl, dass die Autorin einmal getroffene Aussagen überbetont. Außerdem wurde kritisiert, dass der Autor zu viele Zitate aus anderen Werken anführt, was nach Ansicht einiger Leser der Originalität des Inhalts abträglich ist. Einige Rezensenten äußerten ihre Frustration über die Perspektive, die Armut als Ausrede für Gesetzesverstöße darstellt, was darauf hindeutet, dass das Buch nicht vollständig auf die individuelle Verantwortlichkeit eingeht.
(basierend auf 9 Leserbewertungen)
Profit and Punishment: How America Criminalizes the Poor in the Name of Justice
In Profit and Punishment deckt eine mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Journalistin die Tragödie der modernen Schuldnergefängnisse auf und zeigt, wie sie das Leben armer Amerikaner zerstören, die in ein System hineingezogen werden, das die Ärmsten bestrafen soll.
Heather Ann Thompson, die mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Autorin von Blood in the Water.
Ein entscheidender Beweis dafür, dass das Justizsystem kaputt ist und repariert werden muss. Bitte lesen Sie dieses Buch." --James Patterson, New York Times-Bestsellerautor Nr. 1
Als Kolumnist für den St. Louis Post-Dispatch hat Tony Messenger jahrelang in Bezirks- und Stadtgerichten dokumentiert, wie arme Amerikaner wegen kleinerer Vergehen verurteilt und dann mit exorbitanten Geldstrafen und Gebühren belegt werden. Wenn sie nicht in der Lage sind, diese zu bezahlen, werden sie oft ins Gefängnis gesteckt, wo sie dann eine Rechnung für den Aufenthalt im Gefängnis bezahlen müssen, in einem Kreislauf, der bald einen Schuldenberg entstehen lässt, der jahrelang abgetragen werden kann. Diese heimtückischen Strafen werden eingesetzt, um Geld für die maroden Haushalte der Kommunen und Bundesstaaten zu beschaffen, die häufig von gewinnorientierten Unternehmen verwaltet werden.
In der Tradition von "Evicted" und "The New Jim Crow" hat Messenger einen Aufruf zu den Waffen geschrieben, der ein Licht auf ein Zweiklassensystem wirft, das für die meisten Amerikaner unsichtbar ist. Er stellt den Lesern drei alleinerziehende Mütter vor, die in diesem System gefangen sind: Sie leben in Missouri, Oklahoma und South Carolina in Armut und ihr Leben gerät aus den Fugen, als kleine Vergehen zu monumentalen finanziellen und persönlichen Katastrophen werden. Während diese Frauen darum kämpfen, ihre Schulden zu begleichen und ihr Leben weiterzuleben, lernen die Leser die hartnäckigen Bürgerrechtler und Gesetzgeber kennen, die an ihrer Seite für ein gerechteres und faireres Gerichtswesen kämpfen. In dieser bemerkenswerten Reportage deckt Tony Messenger Ungerechtigkeiten auf, die in ihrer alltäglichen Grausamkeit quälend und wütend machen, während er sich für die Rechte und die Würde einiger der schwächsten Amerikaner einsetzt.