Bewertung:

Das Buch bietet eine gut recherchierte und praktische Erkundung der Psalmen durch die Brille der frühen Kirchenväter, die den Lesern, insbesondere denjenigen, die in der Kirchenmusik tätig sind, neue Perspektiven und Einsichten vermittelt. Einige Leserinnen und Leser sind jedoch der Meinung, dass das Buch einen umfassenderen Kommentar aus der Septuaginta hätte enthalten können, wie dies bei früheren Bänden der Reihe der Fall war.
Vorteile:⬤ Gut geschrieben und recherchiert
⬤ bietet neue Perspektiven auf die Psalmen
⬤ praktisch für Leser, die an den frühen Kirchenvätern interessiert sind
⬤ guter Zustand für Sammler.
⬤ Enthält nicht vollständig die Lesungen der Septuaginta oder einen umfassenden patristischen Kommentar
⬤ einige wichtige Kommentare fehlen
⬤ Leser müssen möglicherweise mit zusätzlichen Ressourcen ergänzen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Psalms 1-50: Volume 7
Die Psalmen spielen seit langem eine wichtige Rolle im Leben des Einzelnen und der Gemeinschaft der Christen, da sie die ganze Bandbreite menschlicher Emotionen zum Ausdruck bringen, einschließlich einiger, die wir uns schämen zuzugeben. Die Psalmen klingen vor Freude, seufzen vor Schmerz, wimmern vor Traurigkeit, murren vor Enttäuschung und wüten vor Zorn.
Die Kirchenväter verwendeten die Psalmen in vielfältiger Weise. In der Liturgie verwendeten sie sie sowohl als Hymnen als auch als Lesungen aus der Heiligen Schrift. In ihnen fanden sie Hinweise auf Jesus als Sohn Gottes und als Messias. Sie verwendeten die Psalmen auch als Unterstützung für andere neutestamentliche Lehren, als Ratschläge für die Moral und als Gebetsformulare.
Doch die Kirchenväter fanden in den Psalmen mehr als nur seelsorgerische Einsichten. Sie fanden auch apologetische und lehrmäßige Einsichten, wie die mehr als fünfundsechzig Autoren und mehr als 160 Werke bezeugen, die in diesem Band des antiken christlichen Kommentars zur Heiligen Schrift in Auszügen vorgestellt werden.
Unter den griechischsprachigen Autoren sind vor allem Hippolyt, Origenes, Eusebius von Caesarea, Athanasius, Basilius von Caesarea, Gregor von Nyssa, Didymus der Blinde, Evagrius von Pontus, Diodore von Tarsus, Johannes Chrysostomus, Asterius der Homilist, Theodore von Mopsuestia, Theodoret von Cyr, Kyrill von Alexandria und Hesychius von Jerusalem zu nennen. Unter den bemerkenswerten lateinischen Autoren finden wir Hilary von Poitiers, Ambrosius von Mailand, Hieronymus, Augustinus, Arnobius den Jüngeren und Cassiodorus.
Die Leser dieser Auswahl, von denen einige hier zum ersten Mal in englischer Sprache erscheinen, werden aus einem reichen Schatz tiefer Frömmigkeit und profunder theologischer Reflexion schöpfen.