Bewertung:

Die Benutzerrezensionen zu „Fantasia of the Unconscious“ von D.H. Lawrence bieten eine gemischte Perspektive. Sie heben die tiefgreifenden Einsichten in das Wissen und die menschliche Erfahrung hervor, während sie gleichzeitig Kritik für die vermeintlich faschistischen Tendenzen und unwissenschaftlichen Thesen üben. Viele schätzen den poetischen Stil und die Herausforderung des traditionellen Denkens, während andere es als unsinnig oder gefährlich abtun.
Vorteile:Das Buch bietet tiefe Einblicke in das Wissen und die menschliche Erfahrung, präsentiert einen einzigartigen poetischen Stil, stellt traditionelles Denken und die Freudsche Psychoanalyse in Frage und findet Anklang bei östlichen Philosophien. Es wird auch für seine Tiefe und das transformative Potenzial, das es zum Verständnis des Selbst vorschlägt, gelobt.
Nachteile:Kritiker bezeichnen es als unwissenschaftlich und potenziell faschistisch und verweisen auf Lawrences Antirationalismus und beunruhigende gesellschaftliche Vorschläge. Manche finden den Text verworren und abstrakt, was zu Verwirrung oder Missverständnissen führt. Das Werk wird auch als veraltet und vom zeitgenössischen Denken abgekoppelt bezeichnet.
(basierend auf 11 Leserbewertungen)
'Psychoanalysis and the Unconscious' and 'Fantasia of the Unconscious'
Die beiden Essays Psychoanalysis and the Unconscious (1921) und Fantasia of the Unconscious (1922), die Lawrence in seiner produktivsten Zeit verfasste, bieten eine Alternative zu dem, was Lawrence als die Freudsche psychoanalytische Theorie des Unbewussten und des Inzestmotivs ansah.
Dabei entwickeln sie auch seine Ideen über die Erziehung und Bildung von Kindern, über die Ehe und über soziales und sogar politisches Handeln. Diese Schriften bilden einen erhellenden Leitfaden für seine Philosophie im Allgemeinen und für die Gedanken, die seinen anderen veröffentlichten Werken zugrunde liegen.