
Psychology of Behaviour Restrictions and Public Compliance in the Pandemic: Lessons from Covid-19
Dieser Band befasst sich mit der Einhaltung der COVID-19-Beschränkungen und den nicht-pharmazeutischen Maßnahmen, die von den Regierungen ergriffen wurden, um die Pandemie unter Kontrolle zu bringen.
Die Entdeckung, dass COVID-19 größtenteils über die Luft übertragen wird, machte Strategien des öffentlichen Gesundheitswesens erforderlich, um enge körperliche Kontakte zwischen Menschen zu begrenzen. Epidemiologische Modelle boten erste Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitungsrate, doch um wirksam zu sein, mussten diese Maßnahmen von der breiten Öffentlichkeit angenommen und befolgt werden. In diesem Buch werden die wichtigsten Theorien und empirischen Ansätze zur Verhaltensänderung und Compliance untersucht und die Forschungsergebnisse zu ihrer relativen Wirksamkeit bei der Steuerung des öffentlichen Verhaltens überprüft. Der Autor Barrie Gunter befasst sich mit vier Hauptmodellen: der Nudge-Theorie, der Theorie der sozialen Identität und der Gruppenprozesse, der Theorie des geplanten Verhaltens und dem Capability-Opportunity-Motivation-Behaviour-Modell (COM-B). Gunter wägt die Vor- und Nachteile eines jeden Modells ab, kommentiert die Lehren, die aus ihrer Anwendung während der Pandemie gezogen werden können, und zeigt auf, was sie in einem triangulierten Ansatz theoretisch, methodologisch und im Hinblick auf die Politikgestaltung zu bieten haben.
Das Buch untersucht nicht nur das Ausmaß der Compliance, sondern auch die psychologischen Triebkräfte dieses Verhaltens im Laufe der Zeit. Es ist eine unverzichtbare Lektüre für Studierende und Forscher in den Bereichen Psychologie, öffentliche Gesundheit und Medizin sowie für politische Entscheidungsträger, die Strategien, Reaktionen und Leistungen von Regierungen bewerten.