Bewertung:

Das Buch „The Pursuit of Victory: The Life and Achievement of Horatio Nelson“ von Roger Knight wird für seine Gründlichkeit, gute Lesbarkeit und die Fähigkeit, Mythen von Fakten über Admiral Nelson zu trennen, gelobt. Das Buch geht auf Nelsons Persönlichkeit, seine Führungsqualitäten und taktischen Fähigkeiten ein und enthält wertvolle Illustrationen und taktische Karten. Einige Leser empfanden es jedoch als zu detailliert und langatmig, was zu Schwierigkeiten bei der Lektüre führte, und bemängelten die Qualität von Druck und Einband.
Vorteile:Gut recherchierte und detaillierte Biografie, fesselnder Erzählstil, räumt mit Mythen über Nelson auf, enthält wertvolle Karten und Illustrationen, gibt Einblicke in Nelsons Charakter und Beziehungen, insgesamt sehr lesbar und fesselnd.
Nachteile:Übermäßig lang (über 558 Seiten), kann für manche Leser zu detailliert sein, schwierig für Anfänger, sich in der Marine-Terminologie zurechtzufinden, Druck- und Bindungsprobleme werden berichtet, Abschnitte über Nelsons frühes Leben werden im Vergleich zu anderen Werken als schwächer angesehen.
(basierend auf 50 Leserbewertungen)
Pursuit of Victory - The Life and Achievement of Horatio Nelson
Der Ausgangspunkt von Roger Knights großartiger neuer Biografie ist die Erklärung, wie Nelson zu diesem außergewöhnlichen Erfolg kam. Knight stellt ihn fest in den Kontext der Royal Navy zu dieser Zeit.
Er analysiert Nelsons offensichtliche Qualitäten, seine Führungsqualitäten und seine Gelassenheit und Sicherheit im Kampf, und untersucht auch sein strategisches Gespür, den Zustand seiner Schiffe, die Fähigkeiten seiner Seeleute und seine Beziehungen zu den Offizieren um ihn herum - einschließlich derer, die man kaum als freundlich bezeichnen konnte. Diese Biografie wirft einen kühlen Blick auf Nelsons Status als Held und räumt mit vielen der Mythen auf, die von den frühen Autoren so sorgfältig aufgebaut und von ihren modernen Nachfolgern wiederholt wurden. Nelson war ein gewiefter politischer Akteur, der die politischen Führer bezauberte und beeindruckte und dessen Aufstieg durch die relativ schwache Generation der Admirale über ihm gefördert wurde.
Er war ein schwieriger Untergebener, der nur glücklich war, wenn er das Kommando hatte, und der zu großer Rücksichtslosigkeit fähig war. Er war unvollkommen, aber brillant - und man durfte ihm nicht in die Quere kommen.