Radikaler Krieg: Daten, Aufmerksamkeit und Kontrolle im einundzwanzigsten Jahrhundert

Bewertung:   (4,4 von 5)

Radikaler Krieg: Daten, Aufmerksamkeit und Kontrolle im einundzwanzigsten Jahrhundert (Matthew Ford)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Das Buch bietet eine zum Nachdenken anregende Untersuchung der modernen Kriegsführung durch die Brille des technologischen Fortschritts und der Globalisierung. Es stellt traditionelle Militärtheorien in Frage und regt die Debatte über den fließenden Charakter von Konflikten im 21.

Vorteile:

Das Buch ist gut geschrieben, strukturiert und detailliert und stellt komplexe Konzepte auf ansprechende Weise dar. Es bietet wertvolle Einblicke in die Auswirkungen der Digitalisierung und der Mobilfunktechnologie auf die Kriegsführung und ist damit für aktuelle Fragen relevant. Die Rezensenten loben die Fähigkeit des Buches, Diskussionen über die Kriegstheorie aufzufrischen, und die Brillanz, mit der es die Idee der Radikalisierung als eine „Verzerrung“ darstellt.

Nachteile:

Die Rezensionen sind zwar im Allgemeinen positiv, doch werden keine Nachteile ausdrücklich erwähnt. Allerdings könnte die Komplexität der diskutierten Konzepte für einige Leser eine Herausforderung darstellen.

(basierend auf 3 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Radical War: Data, Attention and Control in the Twenty-First Century

Inhalt des Buches:

Dieses Buch untersucht die digitale Explosion, die über das Schlachtfeld hereinbricht, unsere Aufmerksamkeit als Waffe einsetzt und jeden zu einem Teilnehmer an Kriegen ohne Ende macht.

„Intelligente“ Geräte, Apps, Archive und Algorithmen entfernen den Zuschauer aus dem Krieg und lassen die Unterscheidung zwischen Publikum und Akteur, Soldat und Zivilist, Medien und Waffe zusammenbrechen. Dies hat unsere Fähigkeit, dem Krieg einen Sinn zu geben, zunichte gemacht. Jetzt sind wir alle entweder Opfer oder Täter.

In Radical War zeigen Ford und Hoskins, wie der Krieg der Gegenwart durch digital gesättigte Wahrnehmungsfelder legitimiert, geplant, geführt, erlebt, erinnert und vergessen wird, und zwar auf kontinuierliche und vernetzte Weise.

Indem sie die sich abzeichnende Beziehung zwischen Daten, Aufmerksamkeit und der Macht, den Krieg zu kontrollieren, darstellen, zeichnen die Autoren die komplexen digitalen und menschlichen Interdependenzen auf, die politische Gewalt heute aufrechterhalten. Durch eine einzigartige, interdisziplinäre Linse kartieren sie unsere unzusammenhängenden Erfahrungen mit Konflikten und beleuchten diese dystopische neue Ökologie des Krieges.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780197656549
Autor:
Verlag:
Sprache:Englisch
Einband:Taschenbuch

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