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Racial Imperatives: Discipline, Performativity, and Struggles Against Subjection
Nadine Ehlers untersucht die Konstruktionen von Schwarzsein und Weißsein, die im US-amerikanischen Imaginären kultiviert werden, und fragt: Wie werden Individuen zu rassischen Subjekten? Sie analysiert das Anti-Miscegenation-Gesetz, gesetzliche Definitionen von Rasse und die Rhetorik rund um das Phänomen des Racial Passing, um eine kritische Darstellung der rassischen Kategorisierung und Normen, der polizeilichen Überwachung rassischen Verhaltens und der Regulierung rassischer Körper zu liefern, die durch Abgrenzungen von Sexualität, Geschlecht und Klasse untermauert werden.
Ehlers bringt die Arbeit von Michel Foucault, Judith Butlers Darstellung der Performativität und Theorien der Rasse ins Gespräch, um zu zeigen, dass Rasse eine Form der Disziplin ist, dass Rasse performativ ist und dass jede rassische Identität als performatives rassisches Passing betrachtet werden kann. Sie prüft diese Behauptungen durch eine Ausgrabung des "Rassenbetrugs"-Falles von Rhinelander gegen Rhinelander aus dem Jahr 1925 und schließt mit einer Betrachtung der Möglichkeiten für rassisches Handeln, indem sie Foucaults spätere Arbeit über Ethik und "Technologien des Selbst" erweitert, um das Potenzial für rassische Veränderungen zu erkunden.