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Pure Land in the Making: Vietnamese Buddhism in the Us Gulf South
Seit den 1970er Jahren haben sich Zehntausende vietnamesischer Einwanderer in Louisiana, Florida und anderen Golfküstenstaaten niedergelassen, um ihr durch die Kriege in Indochina zerstörtes Leben wieder aufzubauen. Für viele war ihr Glaube eine wichtige Quelle der Gemeinschaft und der Hoffnung.
Doch wie haben ihre Erfahrungen als Migranten ihre religiöse Praxis und ihre Interpretation der buddhistischen Lehren beeinflusst? Und wie hat die organisierte Religion ihr Verständnis davon geprägt, was es bedeutet, in den Vereinigten Staaten Vietnamese zu sein? Diese ethnografische Studie folgt den Mönchen und Laienmitgliedern von Tempeln in der Golfküstenregion, die den Reine-Land-Buddhismus praktizieren, der in Ostasien weit verbreitet ist, in den Vereinigten Staaten aber weniger bekannt ist als Formen wie Zen. Die vietnamesischen Amerikaner betrachten den Tempel als einen Ort, den es zu erschaffen und neu zu gestalten gilt, und haben dabei Ansätze entwickelt, die manchmal den grundlegenden buddhistischen Prinzipien der Nichtanhaftung widersprechen.
Dieses Buch befasst sich mit der Anpassung buddhistischer Praktiken an den amerikanischen kulturellen Kontext, von Spendenaktionen für den Tempel bis zur Umbenennung des Vu Lan-Festes in den vietnamesischen Muttertag. Es zeigt auch die wichtige Rolle, die diese Glaubensgemeinschaften dabei gespielt haben, vietnamesischen Amerikanern bei der Bewältigung von Herausforderungen wie Rassendiskriminierung oder dem Hurrikan Katrina zu helfen.