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Journeys Through Fascism: Italian Travel-Writing Between the Wars
"Sie waren nicht nur physische Reisen, sondern auch Erkundungen und Überarbeitungen des eigenen Verständnisses von italienischer und faschistischer Identität durch die Schriftsteller. In der Tat ist eine der interessantesten Andeutungen dieses originellen und wichtigen Buches, dass die Identität des faschistischen Italiens aus Vergleichen mit anderen Orten entstand... ein faszinierendes Buch über die italienische Reiseschriftstellerei in der Zeit des Faschismus." - Times Literary Supplement.
"... ein sehr empfehlenswertes Buch für alle, die ihr Wissen über die kulturelle und politische Rolle des Reiseschreibens sowie über die Wahrnehmungen, Ambitionen, Ungereimtheiten, Widersprüche und Zweideutigkeiten der italienischen Eliten im Faschismus erweitern wollen." - Journal of Contemporary European Studies.
"(eine) flüssig geschriebene, durchdachte Studie" - H-Net.
"... eine ausgefeilte und sehr gut recherchierte Studie, die einen bedeutenden Beitrag zum wachsenden Korpus von Studien über die faschistische Kultur und die oft subtilen und vielfältigen Wege leistet, auf denen die Ziele und Botschaften des Regimes an die breite Öffentlichkeit vermittelt wurden. Es ist gut gegliedert, gut geschrieben und intelligent strukturiert." - Christopher Duggan, Universität von Reading.
In den zwanzig Jahren der Herrschaft Mussolinis wurde eine Vielzahl von Reisetexten verfasst, die die heiligen Stätten des faschistischen Italiens, Mussolinis neu erobertes afrikanisches Reich, Spanien während des Bürgerkriegs, Nazideutschland, das kommunistische Russland und das Amerika des New Deals in der Zwischenkriegszeit bereisten. Durch die Untersuchung dieser Beobachtungen von Schriftstellern und Journalisten wirft der Autor ein neues Licht auf die sich entwickelnde Ideologie des Faschismus, wie sie von prominenten Persönlichkeiten der Zeit erlebt und propagiert wurde.
Wie das Regime eine utopische Vision der römischen Vergangenheit und der imperialen Zukunft entwarf.
Und wie es die Attraktionen und Gefahren anderer totalitärer Kulturen interpretierte.
Das Buch trägt zu einem besseren Verständnis der sich entwickelnden Konzepte des Imperialismus bei, die im Mittelpunkt des italienischen Faschismus standen, und zeigt, dass Reiseschriftstellerei einen wichtigen Beitrag zur historischen Analyse leisten kann.
Charles Burdett, Senior Lecturer in Italian Studies, ist auf die italienische Kultur im Faschismus spezialisiert. Er ist der Autor von Vincenzo Cardarelli and his Contemporaries (Oxford University Press, 1999). Zusammen mit Claire Gorrara und Helmut Peitsch ist er der Herausgeber von European Memories of the Second World War (Berghahn Books, 1999) und mit Derek Duncan von Cultural Encounters: European Travel Writing of the 1930s (Berghahn Books, 2002).