Bewertung:

Das Buch 'Roman Heavy Cavalry: Cataphractarii & Clibanarii 1. Jahrhundert v. Chr. - 5. Jahrhundert n. Chr.' ist ein gut recherchierter Überblick über die schwere römische Kavallerie mit hervorragenden Abbildungen und einer soliden historischen Darstellung. Es behandelt die Entwicklung, Organisation und Ausrüstung der Kataphrakten und stützt sich dabei auf verschiedene archäologische und literarische Quellen. Während der Text wertvolle Einblicke bietet, werden von den Rezensenten einige Ungenauigkeiten und Auslassungen in Bezug auf die Terminologie und eine Forderung nach mehr kontextbezogener Sozialgeschichte angemerkt. Insgesamt wird das Buch wegen seines aufschlussreichen Inhalts und seiner visuellen Qualität positiv aufgenommen.
Vorteile:⬤ Hervorragende Illustrationen und Kunstwerke, die den Inhalt bereichern.
⬤ Gründliche historische Forschung mit gut fundierten kulturellen und militärischen Erkenntnissen.
⬤ Konzentrierte und prägnante Informationen über die schwere römische Kavallerie.
⬤ Guter Überblick über Terminologie und Klassifizierung der Einheiten.
⬤ Fesselnde Erzählung und gut strukturierter Text.
⬤ Kleinere Ungenauigkeiten bei einigen Abbildungen und der Datierung der Ausrüstung.
⬤ Einige Begriffe werden zu spät im Text erklärt, was für Nicht-Fachleute verwirrend sein kann.
⬤ Es fehlt ein sozialgeschichtlicher Kontext zu den Soldaten und ihrem Leben.
⬤ Einige Leser bevorzugen Fußnoten gegenüber Zitaten im Text.
(basierend auf 21 Leserbewertungen)
Roman Heavy Cavalry (1): Cataphractarii & Clibanarii, 1st Century Bc-5th Century Ad
Seit der Armee von Marc Anton im 1. Jahrhundert v.
Chr. stellten die römischen Generäle neben den Legionen auch schwer gepanzerte orientalische Kavallerie in ihre Streitkräfte ein. Diese Truppen, die sowohl aus den nördlichen Steppen als auch von den persischen Grenzen stammten, setzten die antike Tradition fort, schwere Rüstungen und lange Lanzen zu verwenden, und kämpften in einer kompakten Formation, um eine maximale Schockwirkung zu erzielen.
Sie unterschieden sich deutlich von der herkömmlichen leichten römischen Kavallerie und waren im gesamten Reich, auch in Britannien, im Einsatz. Während der Kriege gegen Parthien im 3.
Jahrhundert gewannen sie zunehmend an Bedeutung, sowohl um deren Kavallerie zu bekämpfen als auch um eine mobile strategische Reserve zu bilden. Dieses erste Buch einer zweiteiligen Reihe über die schwere römische Kavallerie stellt diese beeindruckenden und imposanten Kavallerieeinheiten anhand von speziell in Auftrag gegebenen Bildern vor und untersucht ihren Einsatz während der Kaiserzeit bis zum Untergang des westlichen Reiches im 5.
nachchristlichen Jahrhundert.