
Class Actions and Government
Die Beziehung zwischen Sammelklagen und Regierung ist eine nuancierte und faszinierende Studie. Die Regierung schafft den Rahmen, indem sie das System einführt und gestaltet, indem sie entscheidet, ob sie als Startkapitalgeber für das System fungiert, und indem sie entscheidet, inwieweit sie das System gegen weltweite Sammelklagen vor ihrer Haustür regulieren soll.
Sie kann dann selbst zu einem wichtigen Akteur in dem Rechtsstreit werden. Die Regierung kann ein repräsentativer Kläger sein, der die Klage einreicht, oder ein Mitglied der Gruppe oder ein potenzieller finanzieller Nutznießer.
In den meisten Fällen ist sie jedoch ein Beklagter, der auf der Grundlage der von ihr erlassenen Regelung verklagt wird. Vor dem Hintergrund zahlreicher bestehender und sich abzeichnender Opt-out-Sammelklageregelungen in der Welt des Common Law nimmt das Buch eine vergleichende Perspektive ein und schließt mit einer Reihe von Empfehlungen, die sich aus dieser vergleichenden Analyse des komplizierten Zusammenspiels von Staat und Sammelklagen ergeben.