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Pillars of Justice: Lawyers and the Liberal Tradition
Pillars of Justice erforscht den Sinn und die Möglichkeiten des Lebens als Jurist anhand der bewegenden Berichte von dreizehn Anwälten, die die Rechtswelt im letzten halben Jahrhundert geprägt haben.
Einige, wie Thurgood Marshall, waren Richter am Obersten Gerichtshof. Andere, wie John Doar und Burke Marshall, bestimmten die Bürgerrechtspolitik der Bundesregierung in den 1960er Jahren. Einige, darunter Harry Kalven und Catharine MacKinnon, lehrten an den größten juristischen Fakultäten des Landes und nährten den in der Bürgerrechtsära verwurzelten Liberalismus. Juristen aus dem Ausland - zum Beispiel Aaron Barak - waren für den Aufstieg der Menschenrechtsbewegung verantwortlich, die heute die Last trägt, liberale Werte zu fördern. Diese Juristen kamen aus unterschiedlichen Verhältnissen und vertraten verschiedene politische Ansichten. Was sie eint, ist ein tiefes, beständiges Bekenntnis zu Brown v. Board of Education als einem außergewöhnlichen Moment im Leben des Rechts - eine Bereitschaft, Berge zu versetzen, wenn es sein muss, um sicherzustellen, dass wir unserem besten Selbst gerecht werden. Indem sie nachverfolgen, wie diese Anwälte über einen Zeitraum von fünfzig Jahren das Brown-Urteil und seinen Geist als Leuchtfeuer für ihre Bemühungen nutzten, erzählt diese Geschichte die epische Geschichte der liberalen Tradition im Recht.
Für Owen Fiss, einen der führenden Verfassungstheoretiker des Landes, waren die beschriebenen Personen Mentoren, Kollegen und Freunde. In seinen Porträts versucht Fiss, die einzigartigen geistigen und charakterlichen Qualitäten herauszuarbeiten, die diese Personen so wichtig für die Institutionen und Rechtsgrundsätze machten, denen sie dienten.