
Creating and Governing an Integrated Market for Retail Banking Services in Europe: A Conceptual-Empirical Study of the Role of Regulation in Promoting
Die Schaffung der Wirtschafts- und Währungsunion (WWU) hat den Prozess der Harmonisierung von Regulierung und Governance in Europa beschleunigt. Die Integration der zersplitterten Märkte für Privatkundengeschäfte stellt jedoch nach wie vor eine schwierige Aufgabe für die Regulierungsbehörden dar.
Dieses Buch untersucht die Rolle der EU-Politik bei der Schaffung eines Binnenmarktes und befasst sich explizit mit der Frage, welche politischen Maßnahmen zur Überwindung der auf diesen Märkten fortbestehenden Integrationshindernisse gewählt werden sollten. Auf der Grundlage einer Analyse verschiedener Regulierungstheorien entwickelt der Autor einen konzeptionellen Rahmen und veranschaulicht dessen Anwendbarkeit auf den Fall der Initiative für einen einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraum (SEPA).
Die Tatsache, dass sich noch kein einheitlicher Markt entwickelt hat, ist weniger ein Zeichen von Markt- oder Koordinationsversagen als von staatlichem Versagen. Der Autor kommt zu dem Schluss, dass trotz des politischen Widerstands nationaler Interessengruppen zunächst regulatorische Hindernisse beseitigt werden müssen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen für Banken und ein sicheres rechtliches Umfeld für Verbraucher zu schaffen.