
Divorce: Redefining the Terms of the Debate
Bislang wurden unsere Scheidungsgesetze - die Regeln, an denen sich die Eheleute orientieren, wenn es um die Beantwortung der Fragen und die Lösung der Probleme geht, mit denen sie sich infolge ihrer Scheidungsentscheidung konfrontiert sehen - von unserem kontradiktorischen Rechtssystem bestimmt. Das hat leider zur Folge, dass nicht nur die Interessen derjenigen begünstigt werden, die Einfluss auf den Erlass von Gesetzen haben, sondern auch, dass den scheidenden Eheleuten der Entscheidungsprozess völlig aus der Hand genommen wird.
Aber es hatte auch zwei andere sehr unglückliche Auswirkungen: Die erste bestand darin, dass scheidungswillige Ehemänner und -frauen mit einer „Einheitsgröße“ von Scheidungsgesetzen zurückgelassen wurden, die buchstäblich niemandem passen. Zweitens werden die Eheleute daran gehindert, das zu tun, was sie in der Vergangenheit immer getan haben, nämlich sich hinzusetzen und die Sache selbst zu regeln. Scheidende Ehemänner und Ehefrauen haben etwas Besseres verdient.
Damit sie jedoch bekommen, was sie verdienen, müssen zunächst die Bedingungen der Debatte neu definiert werden. Dies zu tun, ist das Ziel dieses Buches.