Bewertung:

Das Buch bietet eine interessante Erkundung der Gebärdensprache, wobei der Schwerpunkt auf ihrem historischen Kontext im klösterlichen Leben liegt. Während viele Leser das Buch als informativ und fesselnd empfanden, gibt es auch Kritik an der Komplexität des Buches, und einige Rezensionen halten es für unverständlich.
Vorteile:⬤ Faszinierende Einblicke in die Geschichte der Gebärdensprache, insbesondere im klösterlichen Umfeld.
⬤ Bietet eine einzigartige Perspektive auf das frühe religiöse Leben und die nonverbale Kommunikation.
⬤ Fesselnder Schreibstil, den viele als einprägsam und informativ empfanden.
⬤ Wertvolle Quelle für alle, die sich für die Gebärdensprache und ihre Ursprünge interessieren.
⬤ Einige Leser fanden den Inhalt verwirrend und bezeichneten ihn als „reines Kauderwelsch“.
⬤ Begrenztes Kernmaterial, das vielleicht nicht alle Leser zufrieden stellt, die nach ausführlichen Details suchen.
⬤ Einige Nutzer waren enttäuscht und meinten, dass sich die Investition nicht gelohnt habe.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Silence and Sign Language in Medieval Monasticism: The Cluniac Tradition, C.900-1200
Silence and Sign Language in Medieval Monasticism untersucht die Gründe für das religiöse Schweigen in frühmittelalterlichen Abteien und die Verwendung nonverbaler Kommunikationsformen unter Mönchen, wenn die Schweigegebote ihnen das Sprechen verboten.
Nach einer Untersuchung des spirituellen Nutzens des persönlichen Schweigens als Schutz vor den Gefahren des sündigen Diskurses im frühen monastischen Denken zeigt dieses Werk, wie die Mönche der Abtei von Cluny (gegründet 910 in Burgund) als erste eine stumme Sprache aus bedeutungsspezifischen Handzeichen einsetzten, die es ihnen ermöglichte, präzise Informationen ohne Rückgriff auf gesprochene Worte zu vermitteln. Scott Bruce erörtert den linguistischen Charakter der cluniazensischen Zeichensprache, ihre zentrale Rolle bei der Ausbildung der Novizen, die Vorkehrungen, die getroffen wurden, um ihren Missbrauch zu verhindern, und die weit verbreitete Übernahme dieses Brauchs in anderen Abteien in ganz Europa, was zur Entstehung regional spezifischer Idiome dieser stummen Sprache führte.