Bewertung:

Das Buch enthält eine Sammlung von Geistergeschichten, die sich mit der chinesischen Kultur auseinandersetzen. Während viele Leser die Geschichten faszinierend finden, gehen die Meinungen über die Qualität der Übersetzung weit auseinander. Einige schätzen die wissenschaftlichen Fußnoten, während andere die veraltete Sprache und schlechte Lesbarkeit kritisieren.
Vorteile:⬤ Faszinierende Reihe von Geistergeschichten, die die chinesische Kultur widerspiegeln
⬤ interessant für Fans von Geistergeschichten
⬤ gute Papierqualität
⬤ enthält wissenschaftliche Fußnoten.
⬤ Archaische und gestelzte Sprache
⬤ langsameres Tempo
⬤ einige Geschichten sind schwer zu verstehen
⬤ Übersetzungsqualität ist bei einigen Ausgaben schlecht
⬤ nicht so gut lesbar wie andere verfügbare Übersetzungen.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Strange Tales from a Chinese Studio
Die während der frühen Qing-Dynastie verfassten "Seltsamen Geschichten aus einem chinesischen Atelier" sind eine Sammlung von fast 500 meist übernatürlichen Erzählungen des chinesischen Autors Pu Songling. Das Werk, das irgendwann zwischen 1740 und 1766 posthum veröffentlicht wurde, besteht aus Geschichten unterschiedlicher Länge.
Während die Hauptfiguren dieses Buches offenbar Geister, Füchse, Unsterbliche und Dämonen sind, konzentriert sich Pu Songling mehr auf das reale Leben der einfachen Leute seiner Zeit. Vier Hauptthemen ziehen sich durch das Buch. Das erste ist die Beschwerde des Autors über das bestehende Feudalsystem, das er als ungerecht und ungünstig für die Elite empfindet.
Zweitens befasst sich der Autor mit der Korruption im kaiserlichen Prüfungssystem. Drittens zeigt der Autor seine Bewunderung für die reine, treue Liebe zwischen armen Gelehrten und machtlosen Frauen.
Und schließlich ist da noch das übergreifende Thema der Moral, für das Pu Songling mit "Seltsame Geschichten aus einem chinesischen Atelier" lehrreich sein wollte. Diese Ausgabe ist auf hochwertigem säurefreiem Papier gedruckt und wurde von Herbert A.
Giles übersetzt.