
Semiotics of the Christian Imagination: Signs of the Fall and Redemption
Die Semiotik der christlichen Vorstellungskraft beschreibt den Zeichenspeicher und die Logik der Signifikation, durch die sich eine Glaubensgemeinschaft geistige Wahrheiten vorstellt. Dieses Buch analysiert verschiedene Beispiele in Texten, Bildern, Musik, Kunst und wissenschaftlichen Abhandlungen für die imaginative Semiotisierung des Sündenfalls und die semiotische Wahrnehmung des göttlichen Erlösungsplans durch die Kirche.
Das Buch enthält ein Kapitel über die Zeichentheorie, das auf einer eingehenden Lektüre von Primärquellen beruht, und neun weitere Kapitel über die den Vorstellungen vom Sündenfall und der Erlösung des Menschen innewohnende Bedeutung. Diese werden durch die semiotischen Paradigmen verschiedener kultureller Bereiche, einschließlich Philologie, Sprachkunst und Wissenschaft, gefiltert und materiell repräsentiert.
Von zentraler Bedeutung für diese Praxis - und für die Botschaft des Buches - sind zwei Themen der theologischen Semiotik, die für das Selbstverständnis des Menschen im Gesamtgefüge der Dinge grundlegend sind. Zwei davon sind die Theologie des Sündenfalls und eine sakramentale Zeichentheorie. Die Theorie stützt sich auf die Lehre von der Analogie, die die einzige zuverlässige kognitive Verbindung zwischen der Immanenz des denkenden Subjekts und der Transzendenz, die das Objekt des Denkens ist, darstellt.