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Silver in Georgian Dublin: Making, Selling, Consuming
Das georgische Dublin ist ein Synonym für eine Zeit, in der der Markt für Luxusgüter eine beispiellose Expansion erlebte. In einer Zeit, in der neue Waren, neue Technologien und modische Importe die Elite der Gesellschaft verführten, wurde Silber mit Vornehmheit und Prestige in Verbindung gebracht.
Frühere Studien haben sich vor allem auf die Frage des Stils konzentriert. In diesem Buch wird die Nachfrage nach Silberwaren im georgischen Irland aus der Sicht der Hersteller, Händler und Verbraucher untersucht. Es erörtert die praktischen und symbolischen Verwendungsmöglichkeiten von Silberwaren, die anhand von zeitgenössischen Zunftbüchern, Inventaren, Handelsephemera und kulinarischen Manuskripten interpretiert werden.
Zum ersten Mal werden die Aktivitäten der Dubliner Goldschmiede und ihrer Kunden im Kontext der britischen Inseln betrachtet, wobei der Status Dublins als „zweite Stadt“ im Vergleich zu London berücksichtigt wird. Wie wirkte sich die Verfügbarkeit neuer Produkte wie englisches Porzellan und Sheffield Plate auf die Nachfrage nach Silber in Dublin aus, und wie beeinflussten die Silberimporte aus London den Dubliner Handel? Inwieweit spiegeln die Praktiken der Dubliner Goldschmiede ihre nordamerikanischen Kollegen wider, die versuchen, Assoziationen mit der Modemetropole London zu wecken? Diese weitreichende Analyse stützt sich auf eine Vielzahl von Dokumenten und Objekten und untersucht den Kontext, in dem Silberwaren im georgischen Irland hergestellt, verwendet, geschätzt und ausgestellt wurden.