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Slavery After Rome, 500-1100
Slavery After Rome, 500-1100 bietet eine grundlegend neue Interpretation dessen, was mit der Sklaverei in Westeuropa in den Jahrhunderten nach dem Fall des Römischen Reiches geschah.
Die Perioden an beiden Enden des Frühmittelalters werden mit ikonischen Formen der Unfreiheit in Verbindung gebracht: Die römische Sklaverei auf der einen Seite, die Leibeigenschaft des zwölften Jahrhunderts und darüber hinaus sowie in Südeuropa eine wiederbelebte städtische Sklaverei, die vor allem Nichtchristen betraf. Wie und warum es in der Zwischenzeit zu diesen großen Veränderungen kam, ist seit langem ein Rätsel.
Die vorliegende Studie greift die verschiedenen Fäden auf, die diesen Wandel über die Jahrhunderte hinweg verbinden, und stellt sie in den Gesamtzusammenhang dessen, wozu Sklaverei und Unfreiheit im frühen Mittelalter genutzt wurden. Der Band nimmt eine breit angelegte vergleichende Perspektive ein, die verschiedene Regionen Westeuropas über sechs Jahrhunderte hinweg abdeckt, um zu versuchen, die folgenden Fragen zu beantworten: Wer konnte versklavt werden und warum? Was bedeutete dies für sie und ihre Herren? Warum haben sich die Menschen zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten für bestimmte Formen der Ausbeutung unfreier Arbeitskräfte entschieden, und ist es möglich, bei all dieser Vielfalt einige kohärente Bahnen des historischen Wandels zu erkennen?