Bewertung:

Das Buch bietet wertvolle Einblicke in die universelle Erfahrung der Sorge, indem es diese durch die Brille der Geschichte und persönlicher Erzählungen darstellt. Während viele das Buch unterhaltsam und informativ finden, kritisieren einige Rezensenten den Schreibstil und streiten sich über die zeitliche Abfolge, wann die Sorgen entstanden sind.
Vorteile:Das Buch ist gut geschrieben, interessant und bietet eine humorvolle und nachvollziehbare Perspektive auf das Thema Sorgen. Es schafft eine Verbindung zu den Lesern, indem es zeigt, dass Sorgen eine gemeinsame menschliche Erfahrung in verschiedenen Kulturen und Zeiten sind. Viele halten es für ein „Muss“ für jeden, der sich Sorgen macht.
Nachteile:Einige Rezensenten finden den Schreibstil anstößig und schwerfällig, was es schwierig macht, sich auf den Inhalt einzulassen. Es gibt auch Kritik an der Chronologie der Diskussion über Sorgen, die darauf hindeutet, dass der Autor frühere Fälle dieses Themas übersehen haben könnte.
(basierend auf 5 Leserbewertungen)
Worrying: A Literary and Cultural History
Die Sorge: Eine Literatur- und Kulturgeschichte bietet eine einzigartige Annäherung an das innere Leben und seine gewöhnlichen Schmerzen. Francis O'Gorman zeichnet die Entstehung unserer heutigen Vorstellung von Sorge in der viktorianischen Ära und ihre Etablierung nach dem Ersten Weltkrieg als Merkmal der Moderne nach. Für einige Schriftsteller der Zwischenkriegszeit war die Sorge die "Krankheit des Zeitalters".
Worrying untersucht die alltägliche Art der Sorge - die ängstliche, nicht-pathologische und meist versteckte Frage nach der ungewissen Zukunft. Es zeigt, dass die Sorge ein natürlicher Begleiter in einer Welt ist, in der wir versuchen, mit der Vernunft zu leben und zu glauben, dass wir das Recht haben, zu wählen, und findet im Sorgenmacher einen besonders zeitgenössischen Leidenden, dessen Geistesleben nicht nur außergewöhnlich vertraut, sondern auch zutiefst fremd ist.
Worrying ist ein sehr persönlicher Bericht über eine allzu alltägliche menschliche Erfahrung und über ein Wort, das so oft in den allgemeinen Sprachgebrauch ein- und ausgeht, dass es in seiner Vertrautheit unsichtbar geworden ist, und untersucht, wie die moderne Welt unsere alltäglichen Ängste geprägt hat.