Bewertung:

Das Buch ist ein umfassender und viel beachteter Leitfaden für das Forschungsdesign in den Sozialwissenschaften, insbesondere für die qualitative Forschung. Es legt den Schwerpunkt auf kausale Schlussfolgerungen, bietet wertvolle Einblicke und gilt als hervorragend für einführende und fortgeschrittene Forschungsmethoden. Einige Leser finden jedoch die Beispiele verwirrend und sind der Meinung, dass das Buch auf bestimmte akademische Kreise ausgerichtet ist.
Vorteile:⬤ Der Schwerpunkt liegt auf Kausalschlüssen und qualitativen Forschungsdesigns.
⬤ Prägnant und durchgängig einheitliches Thema.
⬤ Nützlich sowohl für Master- als auch für Promotionsstudien.
⬤ Bietet einen guten Überblick über die Methoden.
⬤ Von Kollegen für Doktoranden sehr empfohlen.
⬤ Stimuliert kritisches Denken bei der Forschungsplanung.
⬤ Verwirrende Beispiele, insbesondere bei der quantitativen Analyse.
⬤ Einige Leser sind der Meinung, dass es qualitative Methoden nicht angemessen behandelt.
⬤ Wird als voreingenommen gegenüber der von Harvard-Mitgliedern durchgeführten Forschung empfunden.
⬤ Schwierig für diejenigen, die mit qualitativen Forschungskonzepten nicht vertraut sind.
⬤ Einige kritisieren, dass statistische Techniken innerhalb der qualitativen Methodik zu sehr vereinfacht werden.
(basierend auf 30 Leserbewertungen)
Designing Social Inquiry: Scientific Inference in Qualitative Research, New Edition
Das klassische Werk über qualitative Methoden in der Politikwissenschaft
Designing Social Inquiry stellt einen einheitlichen Ansatz für die qualitative und quantitative Forschung in der Politikwissenschaft vor und zeigt, wie beiden dieselbe Logik der Schlussfolgerung zugrunde liegt. Dieses anregende Buch erörtert Fragen im Zusammenhang mit der Formulierung von Forschungsfragen, der Messung der Genauigkeit von Daten und der Unsicherheit empirischer Schlussfolgerungen, der Entdeckung kausaler Effekte und der optimalen Nutzung qualitativer Forschung. Es behandelt Themen wie Interpretation und Schlussfolgerungen, vergleichende Fallstudien, die Konstruktion von Kausaltheorien, abhängige und erklärende Variablen, die Grenzen der Zufallsauswahl, Selektionsverzerrungen und Messfehler. Das Buch verwendet nur mathematische Notationen, um Konzepte zu verdeutlichen, und setzt keine Vorkenntnisse in Mathematik oder Statistik voraus.
Mit einem neuen Vorwort von Robert O. Keohane und Gary King macht diese Ausgabe ein einflussreiches Werk für neue Generationen von qualitativen Forschern in den Sozialwissenschaften zugänglich.