Bewertung:

Das Buch greift Esping-Andersens frühere Analyse wohlfahrtsstaatlicher Systeme im Kontext aktueller wirtschaftlicher Veränderungen auf und erweitert sie, indem es das Konzept der „Familiarisierung“ einführt und über frühere Rückmeldungen nachdenkt. Das Buch bietet zwar wertvolle Einblicke, aber die Rezensenten merkten an, dass der Text manchmal pedantisch und zerstreut sein kann. Es wird als solider Grundlagentext für das Verständnis von Wohlfahrtsstaaten in Zeiten der Globalisierung angesehen.
Vorteile:⬤ Eingehende Analyse von Wohlfahrtsstaatssystemen
⬤ Einführung des Konzepts der 'Familisierung'
⬤ baut auf früheren Arbeiten auf
⬤ bietet eine gute Grundlage für das Verständnis aktueller Übergänge im Wohlfahrtsstaat
⬤ wurde von einigen Lesern positiv aufgenommen.
⬤ Der Schreibstil kann pedantisch und unorganisiert sein
⬤ passt vielleicht nicht zu jedem existierenden Wohlfahrtsstaat
⬤ einige Leser fanden es nur als Teil der Pflichtliteratur in Ordnung.
(basierend auf 4 Leserbewertungen)
Social Foundations of Postindustrial Economies
Gosta Esping-Andersen, Europas führende Analytikerin des Wohlfahrtsstaates, legt eine provokante Untersuchung der postindustriellen Volkswirtschaften am Ende des zwanzigsten Jahrhunderts vor.
Dieses Buch wirft einen zweiten Blick auf die treibenden Kräfte des wirtschaftlichen Wandels, und zwar auf eine eher soziologische und institutionelle Weise. Das Ergebnis ist die postindustrielle Vielfalt, nicht die Konvergenz.