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Incomplete Revolution: Adapting Welfare States to Women's New Roles
Unsere Zukunft hängt in hohem Maße davon ab, wie wir auf drei große Herausforderungen des neuen Jahrhunderts reagieren, die allesamt die soziale Ungleichheit zu verschärfen drohen: erstens, wie wir die Institutionen an die neue Rolle der Frau - die "unvollständige Revolution" unserer Zeit - anpassen; zweitens, wie wir unsere Kinder auf die wissensbasierte Wirtschaft vorbereiten; und drittens, wie wir auf die neue Demografie, insbesondere die niedrige Geburtenrate und die alternde Bevölkerung, reagieren.
In diesem neuen Buch untersucht G sta Esping-Andersen - der führende Analytiker des Wohlfahrtsstaates - wie verschiedene Gesellschaften auf diese Herausforderungen reagiert haben. Der Schwerpunkt liegt dabei auf dem Streben nach Gleichstellung der Geschlechter, auf der Rolle der Familien bei der Reproduktion sozialer Ungleichheiten und auf den großen Ungleichheiten im Zusammenhang mit der alternden Bevölkerung. Durch eine vergleichende Analyse versucht er, die Arten von Reformen des Wohlfahrtsstaates zu ermitteln, die nicht nur die Lebenschancen des Einzelnen, sondern auch das kollektive Wohlergehen optimieren können. Der intellektuelle Ehrgeiz besteht mit anderen Worten darin, die Triebfedern für eine neue und bessere Form des sozialen Gleichgewichts zu identifizieren.
Dieses Buch wird für alle von großem Interesse sein, die sich mit der Geschlechterfrage und der sich wandelnden Rolle der Frau, mit der Sozialpolitik und der Zukunft des Wohlfahrtsstaates beschäftigen.