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Social Memory and State Formation in Early China
In diesem Buch entwirft Li Min ein neues Paradigma für die Gründung und Entstehung der klassischen Tradition im frühen China, vom späten Neolithikum bis zur Zhou-Zeit. Anhand eines breiten Spektrums historischer und archäologischer Daten erklärt er die Entwicklung der rituellen Autorität und bestimmter Konzepte des Königtums im Laufe der Zeit im Zusammenhang mit dem sozialen Gedächtnis.
Sein Band verwebt die wichtigsten Eckpunkte in der Entstehung der klassischen Tradition, insbesondere wie die Hinterlassenschaften der prähistorischen interregionalen Interaktionen, der Staatsbildung, des städtischen Aufblühens und des Zusammenbruchs während des späten dritten und des zweiten Jahrtausends v. Chr. die entscheidende Grundlage für die Sandai-Geschichtsauffassung der Zhou-Elite bildeten.
Darüber hinaus offenbaren die literarisch-historischen Berichte über die legendäre Xia-Dynastie im frühen China eine kulturelle Konstruktion, die soziale Erinnerungen an die Vergangenheit und nachfolgende politische Ausarbeitungen in verschiedenen Phasen der Geschichte umfasst. Dieser Band ermöglicht ein neues Verständnis der langfristigen Prozesse, die die Herausbildung einer klassischen Zivilisation in China ermöglichten.