Bewertung:

Das Buch bietet eine solide Darstellung einer weniger bekannten Periode der griechischen Geschichte und konzentriert sich auf die Jahre 412 bis 371 v. Chr. Es ist zwar fesselnd und bietet wertvolle Einblicke in die Schlachten und Ereignisse dieser Zeit, doch manche Leser finden es dicht und linear und vermissen eine eingehende Analyse von Schlüsselthemen wie den Ursachen der spartanischen Vorherrschaft. Der chronologische Fokus und die modernen Vorurteile haben gemischte Reaktionen hervorgerufen.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung, die einen oft übersehenen Zeitraum abdeckt
⬤ wertvolle Einblicke in weniger bekannte Schlachten
⬤ sehr empfehlenswert für alle, die sich für diese Zeitspanne interessieren.
⬤ Langwierige lineare Struktur
⬤ dicht mit kleiner Schrift und engen Abständen
⬤ es fehlt eine eingehende Analyse der spartanischen Vorherrschaft
⬤ wahrgenommene moderne Voreingenommenheit bei historischen Vergleichen
⬤ verwirrende Behandlung von Schlüsselschlachten
⬤ begrenzte unterstützende Karten.
(basierend auf 3 Leserbewertungen)
Spartan Supremacy
Sparta war eine kleine Stadt, die in den Angelegenheiten des klassischen Griechenlands immer wieder über sich hinauswuchs und sich gerne in die Angelegenheiten der anderen Städte einmischte. Zwei Jahrhunderte lang galten ihre Krieger als unübertroffen.
Doch nur zu einem Zeitpunkt in seiner langen Geschichte, im späten vierten und frühen dritten Jahrhundert v. Chr., schien sich die Heimat dieser grimmigen Krieger als dominierende Macht in der griechischen Welt zu etablieren. Dieser Zeitraum umfasst die letzten Phasen des Peloponnesischen Krieges von 412 v.
Chr.
bis zum spartanischen Sieg 402 v. Chr.
und dann bis zur spartanischen Niederlage gegen die Thebaner bei Leuctra 371 v. Chr., wo alles für das spartanische Reich aus den Fugen zu geraten begann. Erstaunlicherweise haben nur wenige frühere Bücher die turbulenten ersten Jahrzehnte des vierten Jahrhunderts v.
Chr. behandelt, vor allem im Vergleich zu der umfangreichen Berichterstattung über den Peloponnesischen Krieg. Wie die Autoren erklären, ist die hier behandelte Periode, obwohl die frühere Periode den Vorteil der magistralen Geschichte von Thukydides hat, tatsächlich gut mit Quellen versorgt und es lohnt sich, sie zu studieren.
Es gibt viele interessante Persönlichkeiten, darunter Alkibiades, Lysander, Agesilaus, Pelopidas und Epaminondas, um nur einige zu nennen. Außerdem werden mehrere Feldzüge und Schlachten so detailliert beschrieben, dass sie für den Leser interessant und nachvollziehbar sind.
Bob Bennett und Mike Roberts entwirren die komplexen Zusammenhänge dieser wichtigen, aber zu Unrecht vernachlässigten Epoche für den modernen Leser.