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Gaming the Metrics: Misconduct and Manipulation in Academic Research
Wie die zunehmende Abhängigkeit von Metriken zur Bewertung wissenschaftlicher Publikationen zu neuen Formen des akademischen Betrugs und Fehlverhaltens geführt hat. Das traditionelle akademische Gebot "Veröffentlichen oder untergehen" wird zunehmend mit der neueren Notwendigkeit "Wirkung oder untergehen" gekoppelt - der Anforderung, dass eine Publikation "Wirkung" haben muss, gemessen an einer Vielzahl von Metriken, einschließlich Zitationen, Ansichten und Downloads.
Gaming the Metrics untersucht, wie der zunehmende Rückgriff auf Metriken zur Bewertung wissenschaftlicher Publikationen radikal neue Formen des akademischen Betrugs und Fehlverhaltens hervorgebracht hat. Die Autoren zeigen, dass die auf Metriken basierende "Prüfungskultur" die Ökologie der Forschung verändert hat und das Spielen und die Manipulation quantitativer Indikatoren begünstigt, was zur Erfindung neuartiger Formen des Fehlverhaltens wie Zitierringe und unterschiedlich manipulierte Peer-Reviews führt.
Die Kapitel, die sowohl von Wissenschaftlern als auch von Praktikern aus dem akademischen Publikationswesen verfasst wurden, geben einen Überblick über den heutigen akademischen Betrug und das Fehlverhalten. Sie befassen sich mit Themen wie den Unzulänglichkeiten von Metriken, der Manipulation von Impact-Faktoren, dem Aufkommen so genannter Predatory Journals, dem "Salami-Slicing" wissenschaftlicher Erkenntnisse, der Manipulation globaler Universitätsrankings und der Schaffung neuer Wachhunde und forensischer Praktiken.