Bewertung:

Das Buch stellt eine umfassende Untersuchung der anglo-amerikanischen Geheimdienstbeziehungen vom frühen 20. Jahrhundert bis in die Gegenwart dar und beleuchtet die Komplexität, die Herausforderungen und die politischen Dimensionen der Spionage. Es ist zwar gut recherchiert und in Teilen aufschlussreich, aber Kritiker weisen auf Probleme mit dem Schreibstil, der Organisation und faktischen Ungenauigkeiten hin.
Vorteile:Ein gut recherchierter, aufschlussreicher Einblick in die Geschichte des Geheimdienstes, insbesondere in das anglo-amerikanische Verhältnis. Der Autor zeigt ein gründliches Verständnis des Themas und liefert wertvollen Kontext zu politischen Implikationen und historischen Ereignissen. Einige Leser fanden das Buch faszinierend und fesselnd und schätzten die Kombination aus Wissenschaft und Stil.
Nachteile:Einige Leser beschreiben den Schreibstil als trocken und langweilig, was es schwierig macht, das Engagement aufrechtzuerhalten. Kritisiert werden faktische Ungenauigkeiten und Fehler in Details. Die Gliederung des Buches wird als zu breit angelegt und nicht klar fokussiert empfunden, was zu unbefriedigenden Schlussfolgerungen führt und ein besseres Lektorat erforderlich macht.
(basierend auf 25 Leserbewertungen)
In Spies We Trust: The Story of Western Intelligence
In Spies We Trust" enthüllt zum ersten Mal die ganze Geschichte der anglo-amerikanischen Geheimdienstbeziehungen - von den Täuschungen des Ersten Weltkriegs bis zu den Verlogenheiten des 11. Septembers.
Warum haben wir überhaupt angefangen, Spionen zu vertrauen? Alles begann vor hundert Jahren. Zuerst vertrauten wir darauf, dass sie uns helfen würden, Kriege zu gewinnen, dann wandten wir uns gegen das Blutvergießen und die Kosten und baten unsere Spione stattdessen, für Frieden und Sicherheit zu sorgen. Am Ende des Zweiten Weltkriegs arbeiteten Großbritannien und Amerika zu diesem Zweck effektiv zusammen. Auf ihrem Höhepunkt in den 1940er und 1950er Jahren trug die "besondere nachrichtendienstliche Beziehung" zur nationalen und internationalen Sicherheit in diesem anglo-amerikanischen Jahrhundert bei.
Doch ab den 1960er Jahren ging diese "besondere Beziehung" zurück. Großbritannien wurde schwächer, die Einstellung der Amerikaner änderte sich, und der Fall der Sowjetunion löste die Angst auf, die London und Washington miteinander verband. Eine Reihe von Geheimdienstskandalen untergrub das Vertrauen der Öffentlichkeit noch weiter. Doch selbst in diesen Jahren machten die USA ihrem alten Geheimdienstpartner ein wichtiges Geschenk: Die Versuche des Kongresses, die CIA in den 1970er Jahren zu überwachen, förderten die späteren Bemühungen um eine offenere Regierung in Großbritannien und darüber hinaus.
In welche Richtung sollen wir also jetzt schauen? Und welche Alternativen gibt es zu den britisch-amerikanischen Geheimdienstbeziehungen, die im Westen über weite Strecken des zwanzigsten Jahrhunderts vorherrschten? Rhodri Jeffreys-Jones zeigt, dass es eine ganze Reihe davon gibt - die vielversprechendsten davon sind der anglophonen Welt erstaunlicherweise weitgehend unbekannt.