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State Power, Stigmatization, and Youth Resistance Culture in the French Banlieues: Uncanny Citizenship
Staatsmacht, Stigmatisierung und jugendliche Widerstandskultur in den französischen Banlieues: Unheimliche Staatsbürgerschaft" stellt die literarischen, soziologischen und politischen Strukturen der urbanen Literatur in Frankreich in den Vordergrund.
Es nutzt postkoloniale Theorie, Soziologie und politische Philosophie, um die Modalitäten rund um die Frage der Staatsbürgerschaft in einem Land zu untersuchen, in dem Bürger afrikanischer Abstammung nicht nur als Bedrohung der nationalen Identität angesehen werden, sondern auch zwischen Inklusion und Exklusion stehen. Durch die Untersuchung der literarischen, soziologischen und politischen Strukturen städtischer Literaturen, die nach den Unruhen von 2005 entstanden sind, hinterfragt dieses Buch die Fragen von Staatsbürgerschaft, Zugehörigkeit und Koexistenz in einem Kontext, in dem die Literatur der "Peripherie" zu einem Ort geworden ist, an dem die "zentrale" politische Macht und der "Mainstream" der französischen Literatur angefochten werden.
Darüber hinaus zeigen diese Produktionen eine bisher unerforschte Korrelation zwischen der Geo-Ästhetik und der zeitgenössischen nationalen Geopolitik Frankreichs auf. Letztlich ist dieses Buch ein Plädoyer für eine ernsthafte Annäherung an die soziale Formation im postkolonialen Frankreich, die über die Hautfarbe hinausgeht und sich stattdessen auf eine gemeinsame koloniale Vergangenheit sowie auf aktuelle soziale Benachteiligungen stützt.