Bewertung:

Das Buch bietet eine aufschlussreiche und erbauliche Biografie von William Wilberforce, die für ihre Tiefe bei der Erörterung seines Glaubens und seiner moralischen Führung sowie für ihre Zugänglichkeit als kürzere Lektüre geschätzt wird. In den Rezensionen werden die Wirksamkeit des Buches als pädagogische Ressource und seine inspirierenden Qualitäten hervorgehoben, auch wenn einige Leser sich eine einfachere Biografie wünschen.
Vorteile:Bietet einen tiefen Einblick in Wilberforces Glauben und moralische Führung, dient als ausgezeichnete Bildungsressource, ist erbaulich und als kürzere Lektüre zugänglich, fördert das Wissen über eine wichtige historische Figur.
Nachteile:Einige Leser finden den thematischen Ansatz weniger ansprechend und bevorzugen eine geradlinigere Biografie.
(basierend auf 7 Leserbewertungen)
Statesman and Saint: The Principled Politics of William Wilberforce
Diese bewegende Biografie Wilberforces erzählt die Geschichte seiner religiösen Bekehrung im Jahr 1784 und seines Aufstiegs an die Spitze der Clapham Sect - einer Gruppe von Evangelikalen, die sich für politische, philanthropische und religiöse Zwecke einsetzten. Unter seiner Führung setzten sich die "Saints", wie sie genannt wurden, für Parlaments- und Gefängnisreformen, missionarische Bemühungen, die Verbreitung von Bibeln und eine Vielzahl anderer wohltätiger Bemühungen und Organisationen ein.
Dazu gehörten die Church Missionary Society (gegründet 1799) und die British and Foreign Bible Society (gegründet 1804). Statesman and Saint beschreibt auch Wilberforces vierzigjährigen unerbittlichen Kreuzzug gegen die Sklaverei, trotz vieler Niederlagen im Parlament.
Er setzte sich achtzehn Jahre lang für die Abschaffung des Sklavenhandels ein und musste sechsundzwanzig Jahre lang persönliche Kritik, tief sitzende Vorurteile und Morddrohungen ertragen, bevor das Emanzipationsgesetz im Juli 1833 endlich verabschiedet wurde. Sein einflussreiches Buch "A Practical View" legte den Grundstein für die moralische Erhebung des viktorianischen Zeitalters, die nach seinem Tod nur drei Tage nach der Verabschiedung des Emanzipationsgesetzes im Parlament einsetzte.