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Cities That Think Like Planets: Complexity, Resilience, and Innovation in Hybrid Ecosystems
Da menschliche Aktivitäten und Umweltveränderungen auf einem sich rasch urbanisierenden Planeten zunehmend als miteinander verflochtene Phänomene erkannt werden, hat sich der Bereich der Stadtökologie entwickelt, der nützliche Denkansätze für gekoppelte menschliche und natürliche Systeme bietet. An der Spitze dieser Disziplin steht Marina Alberti, die mit ihrer innovativen Arbeit einen konzeptionellen Rahmen für die Aufdeckung grundlegender Gesetze bietet, die die Komplexität und Widerstandsfähigkeit von Städten bestimmen und die sie als Schlüssel zum Verständnis und zur Reaktion auf den planetarischen Wandel und die Entwicklung der Erde betrachtet.
Indem sie die Bereiche Stadtplanung und Ökologie miteinander verbindet, beschreibt Alberti eine Wissenschaft der Städte, die auf planetarischer Ebene funktioniert und unvorhersehbare Dynamiken mit dem Potenzial für Innovationen verbindet. Es handelt sich um eine Wissenschaft, die die Wechselwirkungen - auf allen Ebenen - zwischen Menschen und gebauter Umwelt sowie zwischen Städten und ihrer weiteren Umgebung berücksichtigt.
Cities That Think like Planets (Städte, die wie Planeten denken) bietet Strategien für die Planung einer Zukunft, die ganz anders aussehen könnte als die Gegenwart, da die rasche Urbanisierung die Erde in einen abrupten und nichtlinearen Wandel stürzen könnte. Albertis Analysen der verschiedenen hybriden Ökosysteme, wie Selbstorganisation, Heterogenität, Modularität, multiple Gleichgewichte, Rückkopplung und Transformation, können den Menschen helfen, die Erde vor einem ungewollten Kollaps zu bewahren und in eine neue Ära der planetarischen Koevolution und Resilienz zu führen.