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City Indian: Native American Activism in Chicago, 1893-1934
(Robert G. Athearn Award von der Western History Association)
In City Indian erzählen Rosalyn R. LaPier und David R. M. Beck die fesselnde Geschichte der Indianer, die aus ganz Amerika nach Chicago einwanderten, um dort zu arbeiten, und sich als Aktivisten entpuppten. Von der World's Columbian Exposition 1893 bis zur Century of Progress Fair 1934 äußerten die Indianer in Chicago ihre Meinung zu politischen, sozialen, bildungspolitischen und rassistischen Themen.
City Indian konzentriert sich auf die privilegierten Mitglieder der indianischen Gemeinschaft in Chicago: Ärzte, Krankenschwestern, Geschäftsinhaber, Lehrer und Entertainer. Während der Progressiven Ära waren sie mehr als zu jeder anderen Zeit in der Geschichte der Stadt in der Gesellschaft von Politikern und führenden Persönlichkeiten der Gesellschaft, in den wichtigsten kulturellen Einrichtungen und Veranstaltungen Chicagos und in der Presse anzutreffen, wo sie sich zu Wort meldeten. Als Bürgermeister "Big Bill" Thompson erklärte, dass in den öffentlichen Schulen Chicagos "America First" gelehrt werden sollte, forderten indianische Führer ihn öffentlich auf, die wahre Geschichte der "First Americans" zu berücksichtigen.
Während sie darum kämpften, die nostalgische Wahrnehmung der Indianer zu verändern, entwickelten diese Männer und Frauen neue Vereinigungen und Organisationen, um sich gegenseitig zu helfen und schließlich einen neuen Ort zu schaffen, den sie in einer modernen amerikanischen Stadt ihr Zuhause nennen können.