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Voices in the Dead House
Walt Whitman und Louisa May Alcott erleben die Schrecken des Bürgerkriegs, während sie sich um die Verwundeten kümmern.
Nach der Niederlage der Unionsarmee bei Fredericksburg im Jahr 1862 kommen Walt Whitman und Louisa May Alcott nach Washington, um die Kranken, Verwundeten und Sterbenden zu pflegen. Whitman war ein Mann mit vielen Widersprüchen: egozentrisch und doch mitfühlend, ungeduldig gegenüber Religiosität und doch bewegt vom Spirituellen in der ganzen Menschheit, bigott und doch bald bekannt als der große Dichter der Demokratie. Alcott war eine intensive, intellektuelle, unabhängige Frau, eine Abolitionistin und Suffragette, die aufgrund finanzieller Umstände gezwungen war, zuckersüße Zeitschriftengeschichten zu veröffentlichen, aber später das dauerhafte und geliebte Little Women schrieb. Lock fängt die Musikalität ihrer einzigartigen Stimmen und ihre Begegnungen mit Berühmtheiten ein, die von Lincoln über den Schlachtfeldfotografen Mathew Brady bis hin zur Reformerin Dorothea Dix reichen, und stellt geschickt die Auswirkungen des Krieges auf ihre persönliche und künstlerische Entwicklung dar.
Inspiriert von Whitmans Gedicht "The Wound-Dresser" und Alcotts "Hospital Sketches" ist das neunte Buch der Reihe "The American Novels" ein meisterhaftes Doppelporträt zweier ikonischer Autoren, die unterschiedliche Wege zur Chronik eines von Vorurteilen geplagten und mit sich selbst im Krieg befindlichen Landes einschlugen.
Norman Lock ist der preisgekrönte Autor von Romanen, Kurzgeschichten und Gedichten sowie von Bühnen- und Hörspielen. Er lebt in Aberdeen, New Jersey, wo er an den nächsten Büchern der Reihe "The American Novels" arbeitet.