Bewertung:

Conquistador Voices ist eine fesselnde und facettenreiche Darstellung der Interaktionen zwischen Europäern und amerikanischen Ureinwohnern während der spanischen Eroberungen, wobei der Schwerpunkt auf Christoph Kolumbus und Hernán Cortés liegt. Das Buch bietet anhand von Erfahrungsberichten und historischen Erzählungen eine detaillierte und fesselnde Erkundung dieser komplexen Zeit.
Vorteile:⬤ Fesselnde Erzählung unter Einbeziehung von Ich-Erzählungen.
⬤ Bietet Einblicke in unterrepräsentierte historische Perspektiven.
⬤ Gut recherchiert und informativ, ermutigt es die Leser, beide Seiten der Konquistadoren-Ära zu verstehen.
⬤ Moderne englische Übersetzungen machen historische Texte einem breiteren Publikum zugänglich.
⬤ Fesselnde Erzählungen, die Geschichte mit literarischen Elementen vermischen und so zu einem spannenden Buch werden.
⬤ Mangel an angemessener Dokumentation und Quellenangaben, stattdessen wird eine allgemeine Liste mit weiterführenden Literaturhinweisen verwendet.
⬤ Eine gewisse redaktionelle Voreingenommenheit in der Darstellung des Autors ist erkennbar.
⬤ Bestimmte Details oder Erzählungen wirken oberflächlich oder unzureichend erforscht.
⬤ Der Fokus des Buches ist auf Kolumbus und Cortés beschränkt, was dazu führen kann, dass der Leser sich mehr von anderen Figuren oder Kontexten wünscht.
(basierend auf 75 Leserbewertungen)
Conquistador Voices (vol I): The Spanish Conquest of the Americas as Recounted Largely by the Participants
Außergewöhnlich gut geschrieben ... sehr empfehlenswert" (Midwest Book Review)
Conquistador Voices gibt Ihnen einen modernen, dokumentarischen Einblick in die spanische Eroberung Amerikas, von Kolumbus bis Hernando de Soto.
Sie werden von den windgepeitschten Gipfeln der Anden bis zu den schwülen Küsten Südmexikos, von den üppigen Inseln der Karibik bis zu den öden Wüsten von Texas und den von Moskitos heimgesuchten Sümpfen Floridas geführt.
Die Geschichte wird von den Menschen erzählt, die dabei waren - Zeugen und Teilnehmer, Eroberer und Opfer. Diese Augenzeugenberichte, von denen die meisten neu in das heutige englische Idiom übersetzt wurden, werden durch eine erhellende Erzählung miteinander verbunden.
Die spanische Eroberung lädt zu einer moralischen Beurteilung ein, die der Autor zu vermeiden versucht und die er lieber Ihnen, dem Leser, überlässt.