Bewertung:

Das Buch „Streets of Gold“ geht der Frage nach, warum die Kinder von Einwanderern den amerikanischen Traum oft besser verwirklichen als die gebürtigen Amerikaner, und stützt sich dabei auf umfangreiche Datenanalysen aus Quellen wie Ancestry.com und Volkszählungsaufzeichnungen. Das Buch wird wegen seiner fesselnden Schreibweise und der bedeutenden Einblicke in die Einwanderung und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen sehr positiv aufgenommen.
Vorteile:Das Buch wird für seine faszinierenden Einblicke, die gut belegten Fakten und die fesselnde Erzählung gelobt. Es nutzt effektiv Big Data, um die vorherrschenden einwanderungsfeindlichen Ansichten zu widerlegen, und gilt als informativ und zum Nachdenken anregend. Leser, die sich gerne über die Einwanderungspolitik und ihre Auswirkungen informieren, finden es besonders wertvoll.
Nachteile:Einige Leser äußerten ihre Enttäuschung über die methodischen Einschränkungen der Autoren, insbesondere über ihre Konzentration auf die jüngsten Einwanderungsdaten auf Kosten früherer Wellen europäischer Einwanderer. Man ist der Meinung, dass das Buch von einer breiteren historischen Perspektive durch die Einbeziehung von Erkenntnissen von Einwanderungshistorikern hätte profitieren können.
(basierend auf 6 Leserbewertungen)
Streets of Gold: America's Untold Story of Immigrant Success
Forbes, Beste Wirtschaftsbücher des Jahres 2022.
Behavioral Scientist, Bemerkenswerte Bücher des Jahres 2022
Die Fakten, nicht die Fiktion, von Amerikas Einwanderungserfahrung
Die Einwanderung ist eines der brisantesten und möglicherweise am meisten missverstandenen Themen im amerikanischen gesellschaftlichen Diskurs - doch in den meisten Fällen beruhen die Dinge, die wir über die Einwanderung glauben, weitgehend auf Mythen und nicht auf Fakten. Mit den Mitteln der modernen Datenanalyse und zehn Jahren bahnbrechender Forschung werden neue Beweise für die Vergangenheit und Gegenwart des amerikanischen Traums geliefert, Mythen entlarvt, die durch politischen Opportunismus gefördert und in Familiengeschichten sentimentalisiert werden, und kontraintuitive Schlussfolgerungen gezogen, darunter:
⬤ Aufwärtsmobilität: Kinder von Einwanderern aus fast allen Ländern, insbesondere die von armen Einwanderern, schneiden wirtschaftlich besser ab als Kinder von in den USA geborenen Einwohnern - ein Muster, das seit mehr als einem Jahrhundert Bestand hat.
⬤ Schnelle Assimilation: Einwanderer, denen mangelnde Assimilation vorgeworfen wird (wie z. B. die Mexikaner heute und die Iren in der Vergangenheit), assimilieren sich tatsächlich am schnellsten.
⬤ Verbesserte Wirtschaft: Die Einwanderung verändert die Wirtschaft auf unerwartet positive Weise und verhindert den wirtschaftlichen Niedergang, der die Folge einer alternden Bevölkerung ist.
⬤ Hilft U. S. Geborenen: Die Schließung der Tür für Einwanderer schadet den wirtschaftlichen Aussichten der in den USA Geborenen - den Menschen, die die Politiker zu schützen versuchen.
Abramitzky und Boustan sind wie engagierte Ahnenforscher, die mit Hilfe von Big Data und Algorithmen eine neue Sicht auf die amerikanische Geschichte eröffnen. Sie bieten einen neuen Blick auf die amerikanische Geschichte mit überraschenden Ergebnissen, insbesondere wie vergleichbar die "goldene Ära" der Einwanderung mit der heutigen ist, und warum viele aktuelle politische Vorschläge so fehlgeleitet sind.