Bewertung:

Das Buch, das seit seiner Erstveröffentlichung im Jahr 1937 ein Klassiker ist, untersucht eine voluntaristische Handlungstheorie, die sich auf die Arbeiten namhafter Theoretiker stützt. Es kritisiert verschiedene soziale Theorien für ihre Unfähigkeit, die Komplexität menschlichen Verhaltens und sozialer Systeme angemessen zu berücksichtigen. Der Autor, Parsons, versucht, die Rolle der Theorie in der Soziologie zu rehabilitieren und bietet eine ausgefeilte Methodologie zum Verständnis sozialen Handelns.
Vorteile:Das Buch ist eine bemerkenswerte wissenschaftliche Leistung mit echtem Tiefgang. Es wird für seine reichhaltigen theoretischen Erkenntnisse gelobt, die eine Synthese aus den Werken von Alfred Marshall, Emile Durkheim und Max Weber bilden. Die Erforschung komplexer Systeme und die Kritik an bestehenden Theorien bieten eine neue Perspektive auf die Sozial- und Wirtschaftstheorie. Die Verteidigung der systematischen Theorie und des analytischen Realismus gegen den Empirismus durch den Autor ist lobenswert.
Nachteile:Das Buch ist aufgrund seiner Komplexität und seines wortreichen Schreibstils nicht leicht zu lesen. Einige Leser könnten es als dicht und schwierig empfinden. Darüber hinaus wird an späteren Arbeiten des Autors kritisiert, dass ihnen ein individualistisches Element fehlt und ihr Ansatz zu mathematisch ist.
(basierend auf 2 Leserbewertungen)
Structure of Social Action 2nd Ed. Vol. 2
Talcott Parsons' The Structure of Social Action (Simon & Schuster) ist eine Studie zur Gesellschaftstheorie mit besonderem Bezug auf eine Gruppe jüngerer europäischer Autoren des 20.
Jahrhunderts. Die zweite Auflage von The Structure of Social Action bringt den Originaltext wieder in Druck und bleibt gegenüber der ersten Auflage unverändert.