Sucht und Tugend: Jenseits der Modelle von Krankheit und Wahlfreiheit

Bewertung:   (4,4 von 5)

Sucht und Tugend: Jenseits der Modelle von Krankheit und Wahlfreiheit (Kent Dunnington)

Leserbewertungen

Zusammenfassung:

Kent Dunningtons „Sucht und Tugend“ bietet eine neue Perspektive auf die Sucht, indem es sich gegen die traditionellen Modelle von Krankheit und Wahlmöglichkeit wendet und stattdessen die Sucht als eine Frage der Gewohnheit betrachtet, die von philosophischen und theologischen Erkenntnissen geprägt ist. Das Buch beleuchtet die Komplexität der Sucht und ihre Auswirkungen auf die persönliche Verantwortung und die Genesung und bietet eine wertvolle neue Sprache für das Verständnis der Suchterfahrung.

Vorteile:

Die Leser schätzen die intellektuelle Strenge des Buches, die Integration von Philosophie und Theologie, insbesondere durch die Werke von Aristoteles und Aquin, und sein Potenzial, Sucht jenseits der vereinfachenden Dichotomien von Krankheit oder Wahl effektiv zu beschreiben. Die Kapitel über Gewohnheit und Sucht werden oft als erhellend beschrieben, da sie ein neues Verständnis vermitteln, das mit persönlichen Erfahrungen übereinstimmt. Viele empfinden das Buch als hoffnungsvolle und ermutigende Lektüre, die die Sichtweise auf die Sucht verändern kann.

Nachteile:

Einige Rezensenten erwähnen Probleme mit der Kindle-Version des Buches, darunter technische Probleme, die den Zugang erschweren. Während viele die Argumente von Dunnington überzeugend finden, kritisieren einige wenige bestimmte logische Sprünge und äußern Zweifel an seiner Hauptthese, dass Sucht keine Krankheit ist. Es wird auch bemängelt, dass seine Argumente der Komplexität der Sucht nicht vollständig gerecht werden, so dass sie nur unzureichend definiert wird.

(basierend auf 26 Leserbewertungen)

Originaltitel:

Addiction and Virtue: Beyond the Models of Disease and Choice

Inhalt des Buches:

Was ist das Wesen der Sucht? Keines der beiden vorherrschenden Modelle (Krankheit oder Wahl) wird den Erfahrungen der Süchtigen und derer, die ihnen helfen wollen, gerecht. In diesem interdisziplinären Werk bringt Kent Dunnington die vernachlässigten Ressourcen der philosophischen und theologischen Analyse auf das Problem der Sucht ein.

Er stützt sich auf die Erkenntnisse von Aristoteles und Thomas von Aquin und formuliert eine Alternative zu den üblichen reduktionistischen Modellen. Dunnington geht noch einen Schritt weiter und behauptet, dass Sucht nicht nur ein Problem ist, das Einzelne betrifft.

Ihre Allgegenwärtigkeit wirft ein prophetisches Licht auf unsere kulturelle Gegenwart. Diese bahnbrechende Studie geht über Fragen der individuellen Behandlung hinaus und skizziert auch wichtige Auswirkungen auf die Arbeit in der örtlichen Gemeinde.

Weitere Daten des Buches:

ISBN:9780830839018
Autor:
Verlag:
Einband:Taschenbuch
Erscheinungsjahr:2011
Seitenzahl:199

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