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Southern Folk Medicine, 1750-1820
(Erforscht Hausmittel und Heilkräuter)
Southern Folk Medicine, 1750-1820 erforscht Heilmethoden in einer Zeit, in der sich der Süden stärker auf Hausmittel als auf professionell verschriebene Behandlungen verließ. Kay K. Moss bringt mehrere bisher unveröffentlichte Primärquellen ans Licht und inventarisiert die medizinischen Inhaltsstoffe und Praktiken, die von Ärzten, Kräuterfrauen, Yeoman-Farmern, Plantagenbesitzerinnen, Kaufleuten, Handwerkern, Predigern und Quacksalbern gleichermaßen angewendet wurden. Moss zeigt, wie Familien Heilmittel als Erbstücke weitergaben, wie Heilmittel kulturelle und ethnische Grenzen überschritten und wie einheimische Heiler einheimische Kräuter und Pflanzen mit exotischen Zutaten kombinierten. Moss stellt ihr Bild der häuslichen medizinischen Praxis vor allem anhand einer Analyse von zwölf Büchern zusammen, die von Südstaatlern des 18. und 19. Jahrhunderts geführt wurden, in denen medizinische und andere Informationen gesammelt wurden. Sie zeigt, dass Männer und Frauen aller Gesellschaftsschichten medizinische Ratschläge und Belege in handschriftlichen Tagebüchern sammelten. Ob gut ausgebildet oder ungebildet, viele zogen Hausmittel der Behandlung durch die wenigen professionellen Ärzte der Region vor.
Von besonderem Interesse für Naturhistoriker ist auch ein umfangreicher Führer zu Heilpflanzen, ihren wissenschaftlichen Namen und ihrer traditionellen Verwendung.